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Lebensmittelausgabe
Die Lebensmittelausgabe findet in in Osterode und in den Außenstellen in Bad Lauterberg, Hattorf, Herzberg, Pöhlde und SG Bad Grund statt. Die Uhrzeit ist bei den einzelnen Ausgabestellen zu finden.
Mittagstisch
Dienstag und Donnerstag 12.00 – 13.30 Uhr
Bürozeiten
Montag bis Freitag 10.00 – 11.00 Uhr • Tel. (05522) 86 86 88
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Aktuelles
Detlef Timme als stellvertretender Vorsitzender der Osteroder Tafel verabschiedet
Bei der Jahreshauptversammlung der Osteroder Tafel wurde Detlef Timme als stellvertretender Vorsitzender der Tafel verabschiedet. Dr. Hartmut Herrmann würdigte die Arbeit von ihm, der mit seinem Engagement die Tafelarbeit in Osterode entscheidend prägte. Als Gründungsmitglied der Tafel im Jahr 2005 arbeitete er verlässlich und partnerschaftlich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tafel, brachte seine Ideen ein und packte mit an, wenn es notwendig war. Besonders deutlich wurde diese Eigenschaft immer dann, wenn es durch sinnvolle Änderungen im Arbeitsablauf zu unerwarteten Situationen kam und entschiedenes Auftreten gefragt war. Als Dr. Herrmann 2006 die Idee eines Osteroder Mittagstisches realisierte, übernahm Detlef Timme die Leitung. Besonders aktiv war Detlef Timme, wenn es darum ging, Sponsoren für Lebensmittel zu finden und Veranstaltungen zu organisieren. Auch die Neuorganisation der Lebensmittelverteilung in dem von der Stiftung Osteroder Tafel erworbenen Haus in der Abgunst wurde von ihm mit geprägt. Detlef Timme hat sowohl als Schatzmeister als auch als stellvertretender Vorsitzender der Osteroder Tafel immer im richtigen Moment Impulse gesetzt, wenn es darum ging, die Arbeit der Tafel öffentlich zu machen und Spenden von verschiedenen Sponsoren einzuweben. Dass er es nach 7 Jahren jetzt ruhiger angehen lassen will, ist verständlich. Erfreulich ist, dass Detlef Timme der neuen stellvertretenden Vorsitzenden Monika Birtel seine Hilfe und Beratung zugesagt hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel sowie der Vorstand freuen sich, dass Detlef Timme der Tafel weiterhin verbunden bleibt. Bei seiner Verabschiedung beendete Dr. Herrmann seine Dankesrede mit folgenden Sätzen: „7 Jahre sind genug, sagst Du. Wir bedauern das sehr, aber wir haben dafür auch volles Verständnis. Im Namen des ganzen Vereins sagen wir Dir sehr herzlich Dank für Deine lange und ergiebige und prägende Mitarbeit und für das Tragen von Verantwortung im Vorstand über 4 Jahre.“
7 Jahre Osteroder Tafel – Engagement für Menschen in der Region
Jahreshauptversammlung der Osteroder Tafel
Viele Stühle waren besetzt, als Dr. Hartmut Herrmann die Mitglieder der Osteroder Tafel im Gemeindezentrum der Jacobi Schlosskirche begrüßte. In seinem ausführlichen Bericht würdigte er als Vorsitzender der Osteroder Tafel die Arbeit, die im letzten Jahr von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von den 60 Ehrenamtlichen geleistet wurde. Diese stellten sicher, dass die Lebensmittelspenden von 20 Märkten, von Geschäften und vielen anderen Spendern im Haus der Osteroder Tafel in der Abgunst sortiert, verpackt, fachgerecht gelagert und ausgegeben wurden. Darüber hinaus belieferten die Mitarbeiter mit den zwei Kühlwagen die Außenstellen im Landkreis. Seit November 2010 liegt das Qualitätsmanagement für die gesamte Lebensmittellagerung und -ausgabe wie auch für die Einhaltung der Hygienevorschriften bei Frau Uta Schwarz. Dass die amtlichen Kontrollen ohne Beanstandungen durchgeführt wurden, ist ihrer Kompetenz zu verdanken. Dr. Herrmann führte weiterhin aus, dass die Zahl der ausgegebenen Lebensmittelkisten bei ca. 430 pro Woche liegt. Eine Voraussetzung für die Empfänger dieser Lebensmittel ist eine Bescheinigung ihrer Gemeinde, mit der sie ihre Bedürftigkeit nachweisen können. Leider ist die Zahl der Senioren, welche die Lebensmittelausgabe in Anspruch nehmen, nach wie vor gering, obwohl bei vielen die Bedürftigkeit gegeben ist. Gut angenommen wird bis heute der Mittagstisch, der an zwei Tagen in der Woche gereicht wird. All dies wäre ohne die verlässliche Förderung durch die Stiftung Osteroder Tafel und die Spendenfreudigkeit der Bürgerinnen und Bürger sowie vieler Sponsoren nicht möglich. Leider ist zu konstatieren, dass die dringend benötigten Geldspenden stark zurückgegangen sind. Besonders erfreulich ist es dann, wenn der Lions Club in der Vorweihnachtszeit für 10 000 Euro Schuhgutscheine für bedürftige Kinder zur Verfügung stellt. Insgesamt ist der Verein mit seinen 138 Mitgliedern gut aufgestellt, fast die Hälfte von ihnen setzt sich ehrenamtlich für den Tafelbetrieb ein. Dr. Herrmann hob das große Engagement von Andrea Stöpler, Cordula Gaebel und Erika Neuschulz sowie besonders das von Bernd Schneider hervor. Auch die umfangreiche und verantwortliche Geschäftsführung der Tafel lag allein in ehrenamtlichen Händen und wurde zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Detlef Timme und der Schatzmeisterin Christiane Oestern von einem starken Vereinsvorstand geprägt, stark durch unermüdlichen Einsatz und guten Zusammenhalt. Im Rahmen eines Rückblicks würdigte Dr. Herrmann das besondere Engagement von Detlef Timme, der sich nach 7 Jahren Mitarbeit, davon 4 Jahre im Vorstand, aus dem Verantwortungsbereich der Tafel zurückziehen möchte. Mit einem Präsentkorb, der auch eine harte Kokosnuss stellvertretend für die vielen harten Nüsse, die während seiner Arbeit von ihm zu knacken waren, enthielt, bedankte sich die Tafel. Nach der Entlastung des alten Vorstands wurden zum neuen Vorstand gewählt: Dr. Hartmut Herrmann zum 1. Vorsitzenden, Frau Monika Birtel zur stellvertretenden Vorsitzenden und Christiane Oestern zur Schatzmeisterin. In der Freude am Einsatz und im guten Zusammenhalt der Mitarbeiter sieht der neue Vorstand auch weiterhin das gute Gelingen der Tafelarbeit, die so erfolgreich dem Wohl vieler Menschen in unserer Region dient.
Schulranzen für bedürftige FamilienEinschulungstag ist ein besonderer Tag. Voller Spannung haben die Kinder darauf gewartet: Mit einer Schultüte und einem ersten Schulranzen geht es ab in die Schule. Jeder ist neugierig, wie es sein wird und man schaut schon einmal, was das Kind neben einem selbst für eine tolle Tüte oder Tornister hat. Die Eltern wissen, was ein neuer Tornister kostet und mancher Familie fällt es schwer, dafür das benötigte Geld aufzubringen. Umso mehr freut es die Osteroder Tafel, dass die Firma „Papierus“, die in Osterode ein Geschäft führt, acht neue Markentornister zum Schulanfang für bedürftige Familien gespendet hat. „Wir tun das gerne, denn wir wissen, dass die Osteroder Tafel dafür sorgt, dass die Tornister in die richtigen Familien kommen“, so Filialleiter Steffen Hohmann, „zumal wir wissen, dass es Familien gibt, die keinen neuen Tornister kaufen können“.
Tafelspenden gut angelegt
Am Donnerstag, stand es im Harzkurier: Die Bundesagentur für Arbeit gab ihre Zahlen in Bezug auf Hartz-IV-Empfänger bekannt. Dabei wurde deutlich, dass entgegen der oft vorherrschenden Meinung, nur gegen etwa 3% der erwerbsfähigen Bezieher Sanktionen verhängt wurden. Dazu sagte die Agentur: „Die ….Missbrauchsfälle und Betrugsfälle steigen nicht an. Die überwiegende Zahl aller erwerbsfähigen Leistungsbezieher macht mit, engagiert sich und will in Arbeit kommen.“ Genauso verhält es sich bei der Tafel. Wie oft müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich anhören, dass dieser Kunde oder diese Kundin zu Unrecht bei der Tafel Waren beziehe, dass der oder die Kundin mit dicken Autos vorfahren würden, dass man gesehen habe, wie der oder die mit dem Tafelgemüse zu Hause die Kaninchen füttert und dergleichen mehr. Meistens sind das Aussagen, die nicht nachweisbar sind, die aber die Einstellung mancher Bürger gegenüber der Tafel deutlich macht. Dabei ist die Ausgabe von Lebensmittel durch die Tafel reglementiert. Tafelkunden müssen berechtigt sein, Lebensmittel zu erhalten. Diese Berechtigung wird nur dem zugesprochen, der vom Sozialamt als Leistungsempfänger definiert ist. Man kann nicht einfach zur Ausgabe kommen, seinen Verwaltungsbeitrag bezahlen und dann Lebensmittel mit nehmen. Das geht nur gegen Vorlage eines Ausweises. Dieser Ausweis wird von Mitgliedern des Tafelvorstandes nach Überprüfung der Berechtigung ausgestellt. Es hat also alles im Normalfall seine Richtigkeit. Wer sich bei der Tafel engagiert oder für die Tafel spendet, kann sicher sein, dass er vor Ort hilft und dass seine Spenden auch vor Ort verwendet werden. Übrigens, wenn bei einem Kaninchenzüchter Grünzeug in der Küche anfällt, verfüttert er es auch an seine Kaninchen. Allemal besser als wegzuwerfen!
Eine kleine Ostergeschichte
Die Osteroder Tafel lebt von regelmäßigen Lebensmittelspenden verschiedener Märkte. In der Zeit nach Weihnachten werden viele Weihnachtsschokoladenkugeln oder Schokoladenmänner, die nicht mehr in den Verkauf kommen, gespendet. Die Haltbarkeit dieser Produkte ist sehr lang, so dass die Tafel sie lagern und nach und nach ausgeben kann. Die Zeit dieser Ausgabe zieht sich bis Ostern, da nie alles auf einmal ausgegeben wird.
Eine kleine Geschichte über den Osterhasentafelweihnachtsmann
Es ist die Osterwoche. Die Ausgabe am heutigen Tag läuft auf Hochtouren. Viele sind gekommen, die Waren gehen geregelt über den Tresen und einige Mütter haben auch ihre kleineren Kinder mit dabei. Die Kinder kommen gerne, denn sie wissen, dass oftmals was extra für sie unter dem Tresen hervorgeholt wird und ihnen geschenkt wird. Heute liegen kleine Weihnachtsmänner und bunt eingepackte Weihnachtskugeln auf den verborgenen Tellern.
Die kleinen Kinder nehmen diese Süßigkeiten, packen sie aus und lassen sie sich schmecken: Bei den Größeren ist es doch schon ein wenig anders: „Willst du etwas Süßes?“ fragt die Frau von der Ausgabe. Eifriges Nicken und erwartungsfrohes Schauen: „Was ist es diesmal?“ Die Frau nimmt einen kleinen Weihnachtsmann und einige kleine Weihnachtskugeln in goldenem Papier und reicht sie den Kindern. „Aber, es ist doch Ostern und das hier sind doch Weihnachtssachen!“ Fragend und etwas enttäuscht schauen die Kinder: Aber die Frau ist um eine Antwort nicht verlegen: „Weißt du, der Osterhase der Osteroder Tafel ist ein kleiner Spitzbube. Er hat sich dieses Mal als Weihnachtsmann verkleidet und runde Eier vorbeigebracht.“ Die Kleinen sind zufrieden, die Größeren lächeln wissend. Aber ausgepackt haben sie alle und schmecken wird die Weihnachtsschokolade genau wie die Osterschokolade. So ist der Tafelosterhase nun mal und seine Ostersachen werden auch noch im späten Frühjahr schmecken.
Ostergruß
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Osteroder Tafel wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes und gesundes Osterfest. Mit dem Gedicht von Anita Menger hoffen wir mit Ihnen auf leuchtendgelbe Tage mit Sonne und Wärme.
Frühlingsträume
Weit zieht der Winter sich zurück,
es grünen Busch und Bäume.Das Lied der Nachtigall heißt Glück
im Glanz der Frühlingsträume.Natur uns schon erahnen lässt
was wir bald nicht mehr missen
und weisend auf das Osterfest
blüh´n leuchtendgelb Narzissen.Tafelarbeit – Arbeit mit vielen Facetten
Ein Tag wie jeder
Alle sind sie kurz vor 14.00 Uhr da: 7 Frauen und 1 Mann, die heute, am Mittwoch, die Lebensmittelausgabe der Osteroder Tafel organisieren und durchführen. Man trifft sich kurz zu einer Lagebesprechung. Bernd, der für die Verteilung und die Organisation in der Ausgabe zuständig ist, bringt es auf den Punkt: Ware ist genug für alle da, bestimmte Teile müssen kontingentiert werden, damit alle, egal, ob sie früh oder spät an der Reihe sind, ihren Anteil belkommen. Die Stimmung ist gut, wie meistens unter den Frauen, die ehrenamtlich 3 Mal die Woche diese Ausgabe möglich machen. Die Betriebe haben gute Waren zur Verfügung gestellt und die gelöste Stimmung ist vorprogrammiert. Pünktlich um 14.00 Uhr sind die ersten Kunden, die nach einem Lossystem ihre Nummer eine Woche vorher erhalten, da, und die Ausgabe beginnt. Brot und Kuchen, Obst, Gemüse, Milchprodukte und Fleisch- und Wurstwaren wandern in die Körbe der Kunden. Ein älterer Herr, der der deutschen Sprache nicht so ganz mächtig ist, freut sich über Obst und Gemüse. Aha, hier wird zu Hause noch richtig gekocht. Bernd bringt eine Kiste frischen Gemüses und die Frau überreicht dem Herrn ein kohlartiges Gebilde. Er sieht sie fragend an: “Was ist das, was kann man damit kochen?“ Die Frau zögert, weiß sie doch nicht genau, was das für eine Sorte ist, die sie in der Hand hält. Man will ja auch keine falsche Auskunft geben. „Mangold“ sagt die Nachbarin. „Nein“, das ist kein Mangold kommt es von der Brotverteilung, „das ist etwas Chinesisches“. „Chinakohl“, meint eine Kundin. „Nein, den kenne ich“, sagt die Nachbarin. Jetzt hilft nur noch eins: „Bernd, was hast du uns da heute gegeben?“ Bernd kann nur lachen: „Das, meine Damen, ist pak choi, eine asiatische Kohlvariante“! „Ja, und was mache ich damit“? Jetzt weiß wieder jede was dazu: „Kann man schön in Butter schmoren, wie Mangold“ „So zubereiten wie Spinat, schmeckt bestimmt auch gut“ „Ein bisschen Knoblauch kann auch nicht schaden“. So geht es weiter unter großer Heiterkeit. Der ältere Herr hat nicht alles mitbekommen, aber er sieht an den Gesichtern: „ Das wird schmecken“. Seiner Frau wird schon etwas einfallen. Er nimmt den pak choi und geht zu den Milchprodukten. Die Verteilung geht weiter bis 16.00 Uhr und die pak choi Geschichte wiederholt sich. Beim nächsten Mal wissen alle, was es ist und viele werden auch im Internet nach Rezepten mit pak choi stöbern und können dann bei der nächsten Ausgabe ganz souverän erzählen, dass man pak choi so und so und so zubereiten kann, dass er auf jeden Fall vitamin- und ballaststoffhaltig und gesund ist. Ja, so sind die Damen und der Herr von der Osteroder Tafel. Wenn alle Kisten wieder verpackt und die Kühlung wieder bestückt ist, kommt die Frau, die für Sauberkeit sorgt. Die Frauen treffen sich kurz, halten Rücksprachen, schwatzen noch ein wenig über dies und das und dann: „Tschüss, bis zum nächsten Mal“. MB
Ja, so ist ein ganz normaler, schöner Ausgabetag bei der Osteroder Tafel
Von der Polizeidienststelle bis zur Blumenwiese
Er hat schon Tradition in Osterode: der Osteroder Putztag. Viele helfende Hände sorgen dafür, dass unsere schöne Stadt etwas sauberer wird und der viele unüberlegt wild entsorgte Müll in gemeinschaftlicher Arbeit gesammelt und ordnungsgemäß verbracht wird. Auch die Mitarbeiterinnen der Osteroder Tafel unter Leitung von Uta Schwarz waren aktiv. Von der „Abgunst“ bis zur wunderschön blühenden Blumenwiese in Richtung Butterbergtunnel wurde Müll gesammelt. Es kam schon Einiges zusammen, was eingetütet wurde: Eine Eisenstange, diverser Papiermüll, Flaschen verschiedenster Art, Zigaretten, Getränkebecher und eben so alles, was unbedarft entsorgt wird. Da das Wetter mitspielte, konnten die Frauen der Tafel die Aktion mit viel guter Laune durchführen und mit sich und ihrer Arbeit zufrieden sein.
Kontakt
Besucherzähler
- 1750 Besucher seit Ostern 2012






