Auch 2013 passierte so allerlei

Sternsinger dachten auch an die Kinder der Osteroder Tafel

Die Sternsinger von St. Johannes dem Täufer aus Hilkerode

werden in die Gemeinde entsandt

 

Jedes Jahr zum Dreikönigsfest werden Sternsinger in die Gemeinden entsandt, die für die Kinder in der Dritten Welt um Spenden bitten. In Hilkerode gehen seit vier Jahren ca 35 Kinder als Sternsinger in die Gemeinde und sammeln Geldspenden. Die Gemeindemitglieder bedanken sich bei den Kindern für ihr Engagement, indem sie ihnen Süßigkeiten schenken. Seit vier Jahren beschließen die Kinder, die Süßigkeiten der Osteroder Tafel zu schenken. Die Tafel freut sich, denn Süßigkeiten sind nicht oft im Warenkorb. So werden die leckeren Kleinigkeiten in die verschiedenen Standorte gebracht und kommen vielen Kindern zu Gute. Die Tafel bedankt sich bei Frau Wüstefeld-Ahlborn, die diese Aktion betreute und wünscht Ihr und den Sternsingern ein gutes Jahr 2013.

Frau Wüstefeld- Ahlborn konnte viele Süßigkeiten bei der Tafel abgeben.

70 Jahre und gerne ein bisschen weise – Bernd Schneider

Er gehört zur Osteroder Tafel: Bernd Schneider, der sich seit Beginn der Tafelarbeit vor Ort engagiert und zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen die Ausgabe der Osteroder Tafel organisiert. Aber man würde sein Engagement zu wenig würdigen, wenn man es auf die Ausgabe begrenzte. Bernd Schneider und die Osteroder Tafel ist eine gewachsene Herzensangelegenheit, die viel Raum und Zeit in seinem Leben einnimmt. Neben seinem Interesse für Archäologie und für die Historie der Region, er schreibt Textbeiträge für die „Heimatblätter für den Süd-Westlichen Harzrand“, hat er auch künstlerische Ambitionen. So beteiligt er sich mit eigenen Werken bei dem jährlichen Stoppelfest in Uehrde im Museumshäuschen der Familie Kreckmann. Darüber hinaus gehört er zum Redaktionsstab des Eseltreibers und veröffentlicht in Abständen Texte und Fotos. Es ist schön, wenn Menschen mit Können, Fachwissen und Überzeugung ein Ehrenamt zu Gunsten anderer wahrnehmen. Bernd Schneider wird 70 Jahre alt und die Osterode Tafel gratuliert ihm von Herzen zu diesem Ehrentag. Möge er noch lange die Kraft haben, sich mit Engagement für andere einzusetzen und seine Hobbys zu pflegen.

Anlässlich seines Ehrentages hat Monika Birtel als stellvertretende Vorsitzende der Tafel ihm ein paar Fragen gestellt:

 

Was hat Dich vor nunmehr acht Jahren bewogen, Dich für die Tafelarbeit zu entscheiden?

 

Mein berufliches Tun als Landvermesser endete im Januar 2005 und ich fühlte mich für weitere Aktivitäten fit. Zufällig gründete sich zum gleichen Zeitpunkt die Osteroder Tafel. Vom Tafelwesen kannte ich nur das Übliche aus den Medien, aber es interessierte mich und ich stieg ein.

 

Während einer achtjährigen Tätigkeit erlebt man unterschiedliche Situationen. Gibt es Geschehnisse bei der Tafel, die Du Dir immer wieder gerne in Erinnerung rufst?

Die gewaltige Aufbauphase der Tafel war beeindruckend. Viele Freiwillige machten mit. Es wurde gespendet, viele Ideen entstanden. Die Tafel wuchs und eine neue Bleibe musste her. Da kam mir die „Abgunst 9„ in den Sinn. Und ich konnte helfen, dass das Haus so gut dasteht wie heute. Dazu die Arbeit mit dem Ausgabeteam, das in seiner Zusammensetzung seit Gründung fast unverändert ist.

 

So, wie es gute Erinnerungen gibt, bleiben auch die unangenehmen Vorkommnisse im Gedächtnis. Hast Du Ereignisse vor Augen, die Du am liebsten vergessen möchtest ?

 

Auseinandersetzung mit unzufriedenen Kunden und auch den Verlust vieler ehemaliger Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Gründen.

 

Wenn Du Dir ein Motto für Dein Engagement bei der Tafel überlegen solltest, wie würde es lauten ?

 

Tafelarbeit schließt eine große Lücke im sozialen System und macht damit viel Sinn.

 

Wenn ich Dich bitten würde, Gründe zu nennen, warum andere Menschen sich für die Tafelarbeit engagieren sollten, dann sagst Du ……

Man lernt die Gemeinschaft mit den unterschiedlichsten Menschen, den Umgang mit den verschiedensten Lebensmitteln, das Umgehen mit dem teilweise gewaltigen Überfluss an Lebensmitteln, die positive Einschätzung der Tafelarbeit durch die Osteroder Öffentlichkeit, das Gefühl „Ich habe für andere was Gutes getan“.

 

Welchen Spruch hast Du Dir für Deine nächsten 10 Jahre als Deinen Begleiter ausgesucht?

 

Gesund bleiben, helfen und was Sinnvolles tun!

 

Danke Bernd für deine Antworten und auf die nächsten Jahre mit dir und uns bei der Tafel Osterode.

Schulklassen besuchten die Tafel

 

Die Tafel Osterode als soziale Einrichtung ist häufig Ziel interessierter Klassen. Die jungen Menschen sind neugierig, wie eine Tafel funktioniert, welche Ziele sie verfolgt, wie sie organisiert ist, wie viele Mitarbeiter bei der Tafel Osterode beschäftigt sind, wie die ehrenamtliche Arbeit aussieht und wie die Gegebenheiten vor Ort sind. Vor kurzem kamen Klassen aus der Realschule auf dem Röddenberg in das Haus der Tafel. Sie waren sehr gut vorbereitet und zeigten sich sehr interessiert an der Führung, die Dr. Herrmann und Bernd Schneider für sie vorbereitet hatten. Es ist doch immer ein Unterschied, ob man Inhalte theoretisch im Unterricht – hier im Profilfach „Soziale Einrichtungen“ – oder greifbar und erfahrbar vor Ort erlebt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich überrascht über die vielfältigen Arbeiten, die innerhalb der Tafelorganisation anfallen. Nach den Führungen durch das Haus setzte man sich noch zusammen um einen Fragekatalog zu besprechen. Danach bedankten sich die Schülerinnen und Schüler und verabschiedeten sich voll mit neuen Eindrücken.

„Nimm mit, halt Dein Maul, iss Deine Suppe…“

Diese Kisten wurden mittwochs nach der Sendung normal in der Ausgabe verteilt

(Photo: Uta Schwarz)

 

Bedenklich für das ehrenamtliche Arbeiten bei der Tafel ist das, was am Sonntagabend in dem renommierten Magazin „ttt – Titel, Thesen, Temperamente“ im 1. Programm gezeigt wurde. Der Journalist Stefan Selke hat nach langen Recherchen ein Buch über die Tafeln in Deutschland geschrieben: „Schamland“. Vieles, was er der Politik vorwirft, hat sicher Hand und Fuß und lässt sich unterschreiben. Aber er kommt in seinem Bericht nicht ohne Anschuldigungen aus, die ich als stellvertretende Vorsitzende der Osteroder Tafel absolut nicht unterschreiben kann. Die Diskussion ist so alt wie die Tafelbewegung: „Tafelarbeit wird zur parallelen Versorgungsinstitution in unserer Wegwerfgesellschaft, sie verkommt zu Entertainment für Politiker und politische Beamte in den Regionen. Selke spricht von „Almosenökonomie“ und bezeichnet die Tafeln als „Kontrollobjekt“. Ein ehemaliger Kunde der Tafel wird zitiert: „ Nimm mit, halt dein Maul, iss deine Suppe…“. Wer diesen Ansagen nicht folge, riskiere rausgeschmissen zu werden und von der freiwilligen Tafelspende ausgegrenzt zu werden. Bei allem Verständnis für plakative Aussagen in einem Bericht, der die Zuseher bei der Stange halten will, ist das so nicht zu akzeptieren. Diese Aussage ist ein Schlag ins Gesicht aller Freiwilligen, die sich jahrelang bei den Tafeln engagieren. Die Ausgabeteams der Osteroder Tafel gibt es seit 8 Jahren. Im Haus in der Abgunst werden dreimal in der Woche Lebensmittel über einen Tresen den Kunden angeboten, die sich dann mit ausgesuchten und kontrollierten Waren ihre Kiste packen lassen können. Diese Lebensmittel sind alle in Ordnung, von guter Qualität und vorher sortiert. Wer die Öffentlichkeit meiden will, hat dazu auch Gelegenheit. Zweimal die Woche gibt es einen ausgewogenen Mittagstisch, von dem bisher noch niemand ausgeschlossen wurde. Im Gegenteil: Liebevoll und professionell sind die Tische gedeckt und die ehrenamtlichen Damen sorgen für eine entspannte und angenehme Atmosphäre.

 

Zum Schluss ein kleines Beispiel:

 

Situation: Ich bin ein guter Schwimmer und stehe am Rand eines Baches. Im Wasser sehe ich jemanden, der alleine nicht ans Ufer kommt. Jetzt kann ich überlegen:

 

„Wieso will der hier über den Bach, wo er doch nicht schwimmen kann? Selbst schuld!“

 

„Wieso gibt es hier keine Brücke, die von der Kommune unterhalten wird. Sie ist schuld, wenn der Mann ertrinkt.“

 

„Ich kann gut schwimmen, meine Kleider werden zwar nass und es passt mir jetzt gerade nicht, aber ich helfe.“

 

Im Oktober wird es bei der Osteroder Tafel einen Tag der offenen Tür geben, bei dem sich jeder ein Bild von der Tafelarbeit machen kann. Wir laden jetzt schon herzlich ein. Genauere Angaben werden noch folgen.

So sehen gespendete und verteilte Lebensmittel aus (Photo: Bernd Schneider)

Tafel Osterode sucht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

für den Mittagstisch

Cilly Steiner bei der Ausgabe

 

Über sieben Jahre lang schon arbeitet die Osteroder Tafel zum Wohl bedürftiger Mitmenschen in der Stadt und in der umgebenden Region. Diese Arbeit ist zum großen Teil nur möglich, weil viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich engagieren. Mit der Zeit ist die Arbeit so vielseitig und umfangreich geworden, dass die Tafel dringend Menschen sucht, die ein Ehrenamt anstreben und ihr Tätigkeitsfeld gern im Umgang mit anderen Mitmenschen sehen. Dienstags und Donnerstag bietet die Tafel im Haus in der Abgunst 9 einen Mittagstisch an. Das Team um Cilly Steiner sorgt zusammen mit Helferinnen für die Durchführung des Mittagstisches. Sie servieren geliefertes Essen im Speiseraum der Tafel, der morgens von Mitarbeitern liebevoll vorbereitet wird. Personen, die sich für diese Arbeit interessieren, sollten gerne auf Gäste eingehen, freundliche Worte für jeden haben und sich auf neue Situationen einstellen können. Die Mitarbeiterinnen der Tafel werden neuen Ehrenamtlichen den Weg zu dieser Arbeit erleichtern und sie in die neue Beschäftigung einführen. Mitmachen können Männer und Frauen, aber auch für Ehepaare, die mittags gemeinsam helfen wollen und dann auch zusammen essen können, ist dieses Ehrenamt geeignet. Die Tafel heißt jeden willkommen, der ernsthaft über ein Ehrenamt nachdenkt und zuverlässig das vorhandene Team unterstützen will. Die Einsatzzeit ist Dienstag und Donnerstag zwischen 11.30 Uhr und 14.00 Uhr immer nach Absprache.

Besuch aus Duderstadt

Das Ausgabesystem findet besondere Aufmerksamkeit

 

Fast ein Jahr ist es her, dass die Ausgabestelle Duderstadt der Osteroder Tafel ihre Arbeit aufnahm. Viele Hürden galt es damals zu überwinden, bis die erste Ausgabe erfolgen konnte. Mittlerweile läuft die Übergabe der Lebensmittelkisten problemlos. Am Dienstag besuchte das Duderstädter Team unter Leitung von Kirchenvorsteherin Dagmar Klie und in Begleitung von Pastorin Christina Abel die Osteroder Tafel um sich einen Überblick über die Arbeit im Haus in der Abgunst zu verschaffen. Gegen 11.00 Uhr konnte Dr. Herrmann 16 Damen und Herren aus Duderstadt begrüßen. Zusammen mit Frau Oestern, Frau Birtel und Herrn Schneider kam man zu einem ersten Kaffeetrinken im Speisesaal zusammen, wo Dr. Herrmann der interessierten Gruppe einen kleinen Überblick über das Entstehen de Osteroder Tafel und den Einzug in das Tafelhaus in der Abgunst gab. Er beantwortete gern und kompetent die vielen Fragen der Gäste. Anschließend führten Christiane Oestern, Bernd Schneider und Hartmut Herrmann die Gruppe durch das Haus und erklärten die einzelnen Arbeitsabläufe. Danach traf man sich wieder zu einem kurzen Gespräch und nach ungefähr einer Stunde konnten die Gäste gut informiert die Heimreise antreten, nicht ohne sich vorher bedankt zu haben. Dagmar Klie überreichte im Namen der Besucherinnen und Besucher Martina Wiedemann einen Blumenstrauß, da sie stets als freundliche Ansprechpartnerin bei Fragen zur Verfügung stehe.

Vielen Dank Martina!

Das Interesse war groß.

Osteroder Tafel blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Der neue alte Vorstand, von links nach rechts: Monika Birtel, stellvertretende Vorsitzende,

Dr. Hartmut Herrmann, Vorsitzender, Christiane Oestern, Schatzmeisterin.

 

Es ist schon schade, wenn in Deutschland eine Organisation, die seit 20 Jahren selbstlos zum Wohl Bedürftiger erfolgreich arbeitet, in ihrem Jubiläumsjahr so massiv angegriffen wird. Die Forderung ist absurd: Da behauptet jemand, oder noch besser, jemand stellt die Forderung auf: „Weg mit der Tafelarbeit, damit die Regierenden gezwungen sind, die Bedürftigen so gut zu stellen, dass die Tafelarbeit nicht mehr nötig sei“. Warum stellt er nicht gleich die weitere Forderung: „Weg mit der Nachbarschaftshilfe für kleine Kinder, damit der Staat gezwungen wird, mehr Krippenplätze zu bauen“? Diese Liste könnte man fortsetzen, aber sie macht deutlich, wie menschenverachtend diese Forderungen im Grunde sind. Natürlich ist es beklagenswert, wenn karitative Einrichtungen notwendig sind, aber die Geschichte ist so alt wie unsere Zivilisation: Dort, wo Menschen Not leiden, bauen sich Vereinigungen auf, die selbstlos helfen. Es stellt sich doch immer die gleiche Frage: „Schaue ich zu oder tu ich etwas?“ Die Tafeln in Deutschland tun etwas, sie bleiben bei ihrer Hilfe für Bedürftige und bei ihrem Engagement, gute Lebensmittel nicht sinnlos zu vernichten.

 

Unter diesen Umständen ist es erfreulich, dass die diesjährige Jahreshauptversammlung der Osteroder Tafel auf ein reges Interesse stieß. Zu diesem Anlass konnte Dr. Hartmut Herrmann zahlreiche Mitglieder begrüßen, dazu Herrn Renz als stellvertretenden Bürgermeister, Herrn Gömann als Mitglied des Tafelbeirates und Herrn Dr. Stefan Wahle von der Stiftung Osteroder Tafel. Herr Renz stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Tafel für die Gemeinschaft heraus, forderte aber auch, dass der Staat seinen sozialen Verpflichtungen nachkommen müsse. Im Bericht vom Vorsitzenden Dr. Herrmann wurde klar, wie weit das soziale Netz, das die Osteroder Tafel geknüpft hat, reicht: Wöchentlich werden ca. 400 gut gepackte Lebensmittelkisten an Berechtigte im Landkreis bis hin nach Duderstadt ausgebgeben. 21 Märkte sowie Geschäfte und private Spender sorgen dafür, dass ständig ein gut sortiertes Warenangebot vorhanden ist. Dr. Herrmann dankte auch den privaten Spendern, die nach einem Zeitungsaufruf im vergangenen Winter tätig wurden. Er erinnerte an die Teilnahme bei der Osteroder Aktion: „Vereine stellen sich vor“, an das Sommerfest, an die Wichtelaktion in der Stadthalle, die in diesem Jahr wiederholt werden wird, an die Gala in der BBS II und an das vorweihnachtliche Treffen im Advent.

Dr. Herrmann dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Neben den gegen Entgelt Beschäftigten sind es über 70 Ehrenamtliche, die sich vorwiegend an der Verteilung der Lebensmittel beteiligen. Sie reichen in den vielen Zweigstellen die gepackten Kisten weiter oder wirken im Ausgabeteam im Osteroder Tafelhaus mit und ermöglichen dort seit nunmehr 8 Jahren dreimal die Woche eine geregelte Ausgabe in angenehmer Atmosphäre. Sogar am 24. Dezember und an Sylvester wurden hier im vergangenen Jahr Lebensmittel ausgegeben. Seit Beginn dabei ist Bernd Schneider, der für diese geregelten Ausgaben im Tafelhaus verantwortlich ist. Der alte Vorstand fand viel Anerkennung für seine sehr erfolgreiche Arbeit und wurde ohne eine Gegenstimme wiedergewählt: 1. Vorsitzender Dr. Hartmut Hermann, stellv. Vorsitzende Monika Birtel und Schatzmeisterin Christiane Oestern.

Nach dem Bericht der Schatzmeisterin gab Dr. Herrmann noch einen Ausblick auf das kommende Jahr und lud ein zum Tag der offenen Tür im Osteroder Tafelhaus am 10. Oktober. Die Tafel freut sich auf ein reges Interesse der Bürgerinnen und Bürger.

BVJ- Schülerinnen und Schüler unterstützen

Partnerschaft der Schule mit der Osteroder Tafel

Zum Ende eines jeden Schuljahres steht im Unterrichtsplan der BVJ-Gastronomie das Thema „Herstellen von Marmelade aus Saisonfrüchten“. Um sinnvolle Unterrichtseinheiten zu gestalten, die auch praxistauglich sind, müssen große Mengen an Konfitüren gekocht werden. Die Schülerinnen und Schüler stellten Erdbeerkonfitüre her und nahmen die fertigen Konfitüren mit in ihre Familien, die diese wohlschmeckenden Köstlichkeiten gerne entgegennahmen. Eine Idee begeisterte die Klasse besonders: „Wir kochen Konfitüre und spenden diese der Osteroder Tafel“. Eine gute Idee, bringt sie doch soziales Engagement und unterrichtliche Ziele unter einen Hut. Ein Problem stellte sich: „Woher so viele Erdbeeren bekommen, dass sich das Konfitüre Kochen lohnt?“ Hier war die Schulleitung gefragt, die als Partner der Osteroder Tafel gerne die Zutaten zur Verfügung stellte. Mit Begeisterung wurde dann Erdbeerkonfitüre im Unterricht produziert, etikettiert und steril verpackt. Eine Delegation der Klasse gab diese Konfitüre zusammen mit ihren Lehrerinnen Stefanie Küster und Maren Mehrkens bei Dr. Herrmann im Haus der Tafel ab. Beide Seiten freuten sich über diese Aktion, die den vielen Tafelkunden zu Gute kommen wird.

Ein Jahr „Osteroder Tafel“ in Duderstadt –

2150 Lebensmittelkisten für Bedürftige

Am 10.06.2013 feierte der Ausgabestandort der Osteroder Tafel, die Tafel Duderstadt, ihren ersten Geburtstag. In Kooperation mit der Evangelischen St. Servatius Kirchengemeinde werden im Gemeindehaus in der Haberstr. 7. Seit einem Jahr Lebensmittel an Bedürftige ausgeteilt.

 

5 Teams mit jeweils 4-5 Personen arbeiten dort 2 Mal in der Woche, nämlich montags in der Zeit von 14-15 Uhr und donnerstags in der Zeit von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Sie versorgen rund 50 Familien und Einzelpersonen mit Lebensmitteln.

 

Zum ersten Geburtstag konnte die 2 150. LM Kiste ausgegeben werden. Die Duderstädter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben dazu: „Darauf sind wir stolz und freuen uns, dass unsere Ausgabe so gut angenommen wird. Auch sagen wir Danke der „Osteroder Tafel“ für die gute „Rundumversorgung“ und freuen uns auf eine weiterhin gute und zuverlässige Zusammenarbeit“. Zur Gratulation waren Bürgermeister Nolte, Herr Kramer von der Sparkasse Duderstadt, der Vorstand der „Osteroder Tafel“ und Vertreter der Kirchengemeinde sowie einige interessierte Bürger gekommen. Bei Kaffee und Gebäck konnten sowohl Informationen ausgetauscht als auch Anregungen und Ideen aufgenommen werden.

Neues Team für die Ausgabe des Mittagstisches

garantiert reibungslosen Ablauf

 

Es stand im Harzkurier: Die Tafel suchte ein neues Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer für die Ausgabe des Mittagstisches dienstags und donnerstags. Das vorherige Team hatte sich aus privaten Gründen aufgelöst und die Tafel war in Not. Die Mitteilung im Harzkurier erwies sich als sehr hilfreich. Seit einiger Zeit besteht unter Leitung von Cilly Steiner eine neue Gruppe, die sich für den Mittagstisch verantwortlich fühlt. Mit dieser Gruppe ist die Ausgabe weiterhin garantiert.

 

Das neue Team: Cilly Steiner, Silvia Burek, Manuela Sohns,

Christa Manske und Dorothea Choitzki

Das neue Team mit der stellvertretenden Vorsitzenden Monika Birtel

(Silvia Burek fehlt urlaubsbedingt)

Cilly Steiner und Silvia Burek bei der Ausgabe des Mittagstisches.

Sommergrillfest der Tafel war gut besucht

Es konnte wirklich nicht wahr sein: tagelang brütende Hitze und dann kommt das Sommerfest der Tafel und der Wettergott spielt verrückt. Gewitter, Wind, Regen, alles, was so ein Fest vermiesen kann. Aber nicht so bei der Tafel. Schnell wurden Zelte besorgt und auch die Grillstelle wurde überdacht, so dass die Besucher weitgehend regengeschützt waren. Und viele kamen zum Fest. Selten haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Helfer aus dem Kreisgebiet und aus Duderstadt Gelegenheit miteinander zu feiern und sich dabei auch etwas näher kennenzulernen. Schön, wenn dann so viele der Einladung folgen und es sich bei Grillgut von der Firma Koithahn und selbstgemachten Salaten an schön dekorierten Tischen gut gehen lassen. Dr. Herrmann begrüßte die Gäste, bedankte sich bei Frau Schwarz und ihren Helfern für die geleistete Arbeit und wünschte allen einen angenehmen Abend. Besonders gefreut haben sich der Vorstand und Bernd Schneider als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihnen einen kleinen Blumengruß überreichten für die gute Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung. Zwei Stunden saßen alle zusammen, unterhielten sich angeregt und mussten dann doch dem kühlen Wetter und dem Regen Tribut zollen und das Fest beenden. Aber schön war es!

Ausgabestelle Gieboldehausen festlich eröffnet

Lange schon kann die Osteroder Tafel den Lidl Markt in Gieboldehausen anfahren um Lebensmittel für ihre Arbeit zu bekommen. Da lag es nahe, auch in Gieboldehausen eine Ausgabestelle der Tafel zu eröffnen, zumal im Vorfeld Bürger sich an die Tafel in Osterode mit der Bitte um Unterstützung gewandt hatten.

Norbert Plothe, der selbst Kunde bei der Tafel ist, hatte die Idee und zusammen mit Theodor Sommer begann die Gründungsarbeit.

Theodor Sommer, Mitglied des Gemeinderates und des Senioren Helferkreises, wandte sich an Pastor Edelmann, der Räumlichkeiten erst einmal für drei Monate im Regenbogenhaus zur Verfügung stellte. 17 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer konnten für die Tafelidee begeistert werden.

Am vergangenen Montag (19. Aug.) wurde im Beisein von Ratsmitgliedern dann die erste Tafelausgabe organisiert. 12 Bestellungen waren bereits zu bearbeiten und der Andrang bei der Anmeldung war groß. Insgesamt rechnen die Organisatoren mit einem Bedarf von bis zu 30 Kisten. Bei der Eröffnung sprach Dr. Herrmann, Leiter der Osteroder Tafel, die Tatsache an, dass 25% der produzierten Lebensmittel einfach weggeworfen werden, meist in einem guten Zustand. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, denen eine Lebensmittelkiste hilft, in ihrem Alltag mit den zur Verfügung stehenden Mitteln besser zurecht zu kommen. Dabei wird die Bedürftigkeit eines jeden geprüft. Auch Bürgermeister Otmar Pfeifenbring sprach ein Grußwort und bedankte sich bei den Organisatoren für ihren Einsatz. Die Organisatoren hatten im Nebenraum einen Kaffeetisch gedeckt, so dass das Warten am ersten Tag nicht problematisch war..

Einige Tage später trafen sich Helga Bär, Heike Hupe, Theodor Sommer und Norbert Plothe mit dem Vorstand der Osteroder Tafel im Haus in der Abgunst in Osterode und klärten noch neu entstandene Fragen über die Bedingungen der Kistenausgabe. Schnell wurde klar, dass hier ein Team entstanden ist, das mit viel Engagement und Energie die Tafelarbeit in Gieboldehausen voranbringen wird. Herr Sommer wird die Tafelarbeit noch für eine Weile begleiten, aber keine Funktion im Team übernehmen.

Neue Außenkühlzelle erleichtert die Tafelarbeit

Von links nach rechts: Dr. Wahle (Lions Club), Dr. Herrmann (Osteroder Tafel ),

Frau Schmidt (WIBO), Herr Gömann (Sparkasse Osterode), Herr Koch (Lions Club)

 

Wie es jetzt aussieht, haben wir einen der heißesten Sommer des letzten Jahrzehnts erlebt. Wohl dem, der Hitze und Sonne mag! Bei Lebensmitteln sieht das etwas anders aus: Bedingt durch die hohen Temperaturen und die häufig hohe Feuchtigkeit hatten die Tafelmitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für das Sortieren und Einpacken der Waren zuständig sind, oft große Probleme. Waren es Spargellieferungen, Erdbeeren, frisches Obst oder Gemüse, immer standen sie vor der Frage: „Wie lagern, damit die Ware den nächsten Tag übersteht?“ Natürlich verfügt die Tafel über Kühlmöglichkeiten, sonst wäre ihre umfangreiche Arbeit nicht so möglich, aber dieses Jahr zeigte mit seinen Bedingungen und dem hohen Lebensmittelaufkommen Grenzen auf. Die einzige Lösung: eine zusätzliche Kühlzelle, die im Außenbereich aufgestellt werden kann, musste her. Gut gesagt, aber wie finanzieren? Wie immer in solchen Situationen heißt es für den Tafelvorstand, auszuloten, welche Spender bereit sind, sich zu engagieren. Und wie so oft war es möglich, dieses Projekt zu schultern. Die WIBO und der Lions Club ‘Südharz’, die Sparkasse Osterode am Harz und die Sparkasse Duderstadt halfen bei der Beschaffung der Kühlzelle und sorgen damit dafür, gute und frische Lebensmittel für die Tafelkunden zur Verfügung zu stellen. Bei der Einweihung bedankte sich Dr. Herrmann bei den Spendern für ihr Engagement.

Erntedankgaben für die Osteroder Tafel

Mit diesem Plakat weist
die Mariengemeinde auf Veranstaltungen zum Erntedankfest hin

 

Jedes Jahr danken Christen zum Erntedankfest für eine gute Ernte und bauen in den Kirchen einen Erntedankaltar auf. Viele dieser Lebensmittel werden dann in Osterode der Tafel übergeben, damit die Fülle auch bedürftigen Menschen zu Gute kommt. Dieses Jahr feiern wir am 06. Oktober Erntedankfest. Dazu hat sich die Marienkirche etwas Besonderes ausgedacht. Ein Chorkonzert, dessen Erlös neben den Lebensmittelspenden der Tafel übergeben wird.

Wenn eine einzelne Person sich an diesen Erntedankgaben beteiligen möchte, aber nicht zur Kirche kommen will, kann sie auch ihre Gaben in Form von haltbaren Lebensmitteln, wie Konserven, Kaffee, Tee, Nudeln, Reis…… direkt bei der Tafel in der Abgunst abgeben. (Während der Woche von Mo – Fr ab 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr) Die Tafel freut sich über jede Spende und garantiert die Weitergabe an bedürftige Menschen in der Region.

Nichts ist selbstverständlich, auch nicht eine gute Ernte in der modernen Welt. So sind Bescheidenheit und Dank für eine gute ertragreiche Ernte keine überholten Traditionen, sondern immer wieder ein Anlass, Erntedank zu feiern.

Harz Energie greift Tafeln unter die Arme

Harz Energie-Geschäftsführer Dr. Hjalmar Schmidt (Mitte) packte bei den Tafeln symbolisch mit an. Die Vertreter der örtlichen Einrichtungen bedankten sich bei ihm für die seit vielen Jahren anhaltende Unterstützung.

Auf dem Foto von links: Rolf Peter Saal (Goslar), Dr. Hartmut Herrmann (Osterode), Ingo Grube und Andrea Grube (beide Seesen). Nicht im Bild: Silke Müller und Rosemarie Michel (beide Bad Sachsa).

 

Harz Energie-Geschäftsführer Dr. Hjalmar Schmidt überreicht den Verantwortlichen der Tafeln aus Bad Sachsa, Goslar/Oker, Osterode und Seesen Geldspenden in Höhe von insgesamt 6.600 Euro.

 

„Die Tafeln leisten wichtige Arbeit – wir wollen sie dabei unterstützen. Denn als Unternehmen der Region sind wir verpflichtet, uns auch für schwächere Mitbürger einzusetzen“, begründet Schmidt die Spende des regionalen Energieversorgers. So können auch im neunten Jahr in Folge in Infrastruktur und Ausstattung der Ausgabestellen investiert oder wichtige Anschaffungen wie Transportfahrzeuge getätigt werden.

 

Die Tafeln sind eine gemeinnützige Einrichtung und finanzieren sich durch Spenden. Sie sammeln Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien, Gemüsehändlern, Fleischereien und verteilen sie an Bedürftige. Die erste Tafel wurde 1993 in Berlin gegründet, inzwischen gibt es über 900. Rund 1,5 Millionen Menschen werden so regelmäßig mit Lebensmitteln unterstützt – rund ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche.

 

Allein die Tafeln in Bad Sachsa, Goslar, Osterode und Seesen geben regelmäßig Lebensmittelspenden an über 4.000 Haushalte aus. Das erfordert einen hohen organisatorischen und logistischen Aufwand. Brot, Obst, Milch, Gemüse und Schokolade werden gesammelt und abgeholt, in Handkörben zusammen gepackt und an Bedürftige ausgegeben. Hierfür müssen Ausgabe- und Fahrtzeiten koordiniert, Dienstpläne erstellt und Personal vermittelt werden. Diese Arbeit leisten überwiegend Ehrenamtliche.

 

Das Tafel-Motto ‚Jeder gibt, was er kann‘ funktioniert“, sind Dr. Hartmut Herrmann und Rolf Peter Saal von den Tafeln aus Osterode und Goslar überzeugt. „Ob Lebensmittel, Personal, Spenden oder Sachmittel – jede Unterstützung ist willkommen und die langjährige verlässliche Hilfe von Harz Energie schätzen wir besonders“, sind sich alle einig.

Besondere Veranstaltung am Vorabend des Erntedankfestes

in der Marienkirche Osterode

 

Alle Leserinnen und Leser dieser Seite sind eingeladen

Wer schon einmal Erntedank in der Marienkirche gefeiert hat, weiß um die besondere Atmosphäre in dieser für Osterode besonderen Kirche. Klein und anheimelnd bietet sie jedem einen Ort der Stille und der Besinnung, der Dank für die Gaben, die uns die Natur und die menschliche Arbeit schenken, empfindet. Am Vorabend des Erntedankfestes, am 05.10.13 gibt der Jugendchor Osterode/Herzberg unter Leitung von Jörg Ehrenfeuchter um 18.00 Uhr ein Konzert. Der Eintritt ist frei, jedoch bitten die jungen Sängerinnen und Sänger um eine Spende zu Gunsten der Osteroder Tafel. Die Kirche wird mit den Erntedankgaben festlich geschmückt sein und erstrahlt in allen Farben, die uns von der Natur im Herbst geschenkt werden.

 

Uta Herrmann schreibt dazu: „Alle Jahre wieder ist das Erntedankfest für die Kirchengemeinden ein besonderes Fest. Die leuchtenden Farben von Obst, Gemüse und Blumen strahlen Freude aus, erzählen von der Vielfalt der Früchte, dem Reichtum der Natur. Staunen und Dankbarkeit sind oft die spontane Antwort, und bei vielen Menschen gibt es den Wunsch, selbst großzügig zu sein und die teilhaben zu lassen, die wenig haben.

Wenn in unserer Region um Lebensmittelspenden zum Schmücken der Kirchen gebeten wird, so auch mit dem Ziel, helfen zu können. Die Gaben werden an die Osteroder Tafel weitergereicht, die dafür sorgt, dass sie bedürftigen Menschen zu Gute kommen.“

Die Osteroder Tafel lädt alle Besucher und Besucherinnen unserer Seite ein,

dieses Konzert zu besuchen.

Tag der offenen Tür bei der Osteroder Tafel

Am Montag, 28. Oktober, von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr öffnet das Haus der Osteroder Tafel in der Abgunst (direkt neben dem Polizeigebäude) seine Türen für die Öffentlichkeit. Für alle, die schon immer gerne gewusst haben, wie und bei wem die Lebensmittel eingesammelt werden, wie die Kisten für die vielen Standorte im Landkreis und darüber hinaus gepackt und geliefert werden, wie die Ausgabe in Osterode funktioniert und wie die Tafel im Allgemeinen arbeitet, für all diese interessierten Menschen ist dieser Tag der offenen Tür gedacht. Um 16.00 Uhr beginnt der Tag mit einer kleinen Feierstunde für geladene Gäste und ab 17.00 Uhr lädt die Tafel die interessierte Öffentlichkeit ein. Neben Informationen sollen auch Gespräche bei Kaffee und Kuchen in einer einladenden Atmosphäre das Miteinander unterstützen. Der Vorstand der Tafel und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich, wenn viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Einladung annehmen und einfach vorbeikommen.

Auch das noch! – Internationaler Nudeltag am 25. Oktober

Jetzt hat es sogar die Nudel erwischt! Ihr wurde ein internationaler Tag gewidmet. Dass dieser Nudeltag für die Tafel Bedeutung gewinnen würde, war nicht abzusehen. Am Freitagmorgen wurde wie immer bei der Tafel die Ausgabe für den Nachmittag vorbereitet. Hatten wir in den letzten Wochen sehr viele Lebensmittel zum Verteilen, war ausgerechnet am Freitag ziemlich Ebbe im Warensortiment. Was tun?

 

Uta Schwarz und Bernd Schneider hatten die rettende Idee. Wurden der Tafel nicht erst kürzlich viele Nudelpackungen übergeben? Sonst sind solche haltbaren Lebensmittel rar und wir freuen uns immer wieder über solche Spenden. Da kam so ein internationaler Nudeltag gerade recht. Und siehe da: die Kunden, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzen, freuten sich besonders über diese Packungen. Es stimmt also wirklich: die Nudel hat ihre internationale Anerkennung verdient.

Wieder große Wichtelaktion auf dem Martinsmarkt

Nachdem in den vergangenen Jahren die Besucherinnen und Besucher des Martinsmarktes die Wichtelpakete der Tafel sehr gut angenommen haben, hoffen wir auch in diesem Jahr auf einen guten Zuspruch. Über 400 Wichtelpakete sind gepackt und werden für 3 € angeboten. Es ist für Jeden etwas dabei und in diesem Jahr kann man zum ersten Mal erkennen, für welche Altersgruppen die Pakete sind. Da der Tafel eine sehr große Menge Umverpackungen geschenkt worden sind, sehen die Wichtelpakete viel größer aus als der Inhalt, der darin verborgen ist. Aber die Besucherinnen und Besucher wissen: Es geht um die gute Tat und der Erlös kommt wie jedes Jahr auf jeden Fall den Kunden der Osteroder Tafel zu Gute.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den letzten Wochen mit großem persönlichen Einsatz die Wichtelpakete gepackt haben, hoffen auf einen guten Umsatz.

 

Kommen Sie einfach vorbei und freuen Sie sich über die kleinen Überraschungen, die in den Paketen zu finden sind.

Junge Menschen engagierten sich für die Tafel

Das kommt nicht alle Tage vor: Schülerinnen des Tilmann Riemenschneider-Gymnasiums in Osterode sprachen bei der Tafel vor und stellten ein Projekt in Aussicht, das sie im Rahmen eines Unterrichtprojektes für die Tafel gestalten wollten. Lisa Heinemann, Bea-Anouk Schönfelder, Magdalena Gooß, Marlena Sbrisny, Antonia Fahlbusch, Jenny Kreikemeier und Lena Radomsky hatten sich vorgenommen, in einer Haustürsammlung Sach- und Geldspenden für die Tafel zu sammeln. Nachdem sie bei der Schatzmeisterin der Tafel, Christiane Oestern, vorgesprochen hatten, wurde das Vorgehen im Einzelnen geklärt. Von der Tafel wurden Legitimationen ausgestellt, und eine kleine Meldung im Osteroder Kreisanzeiger machte die Aktion öffentlich. Gesammelt haben die Schülerinnen dann freitags auf dem Hengstrücken und samstags in Dreilinden. An fast allen Haustüren wurden sie freundlich empfangen und so kam die außergewöhnliche Menge von 86 kg Sachspenden und zusätzlich Barspenden in Höhe von 152,00 € zusammen. Die Osteroder Tafel freut sich über dieses Engagement junger Menschen und auch über die Spendenbereitschaft der angesprochenen Bürgerinnen und Bürger. Die Spenden kommen zu einer Zeit, in der die Tafel auf jede kleine Spende angewiesen ist, zumal ein Warentransporter in absehbarer Zeit erneuert werden muss – ein Kraftakt, der erst einmal zu stemmen ist.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an die eifrigen Sammlerinnen!

Tag der offenen Tür bei der Osteroder Tafel

Dieses Jahr jährt es sich zum fünften Mal, dass die Ausgabe der Osteroder Tafel in einem eigens dafür erworbenen Haus stattfinden kann. Vor genau 5 Jahren übernahm die Stiftung Osteroder Tafel das Haus in der Abgunst neben dem Polizeigebäude und stellte es der Tafel für ihre Arbeit zur Verfügung. Das war ein Grund zum Feiern, denn es ist in Deutschland nicht selbstverständlich, dass die Tafel über ein eigenes Gebäude verfügt um die Kunden in einer vertrauensvollen und würdigen Atmosphäre betreuen zu können. Gefeiert werden sollte mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die am Montag, dem 28.11. ab 17.00 Uhr die Tafelräume und die Arbeit der Tafel kennenlernen konnten. Viele nahmen diese Möglichkeit war und informierten sich vor Ort. Um 16.00 Uhr fand eine kleine Feier mit geladenen Gästen statt, die nach einem kurzen Grußwort und Vortrag des Vorsitzenden Dr. Herrmann in ihren Grußworten die Tafelarbeit würdigten und dem weiteren Wirken gutes Gelingen wünschten. Die stellvertretende Vorsitzende Monika Birtel lud nach Beendigung des offiziellen Teils alle Gäste zu Kaffee und Kuchen ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel hatten den Essraum schön gestaltet, so dass viele Gäste die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen nutzten. Zum Abschied erhielten die Gäste einen kleinen Tafelkuchen, der von Konditormeister Bruchmann aus Dorste erstellt wurde. Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig: die intensiven Vorbereitungen hatten sich gelohnt und jetzt können alle Beteiligten die 10- Jahresfeier in 2015 angehen.

Neben dem Harzkurier berichtete auch der Eseltreiber.

Auf gute Nachbarschaft!

Wichtelaktion der Osteroder Tafel gut angenommen

Zum wiederholten Mal präsentierte sich die Osteroder Tafel auf dem Martinsmarkt mit ihrer Wichtelaktion. Über 400 Pakete hatten Janine Beckert, Saskia Stolle, Christiane Oestern und Monika Birtel im Vorfeld gepackt. Kleinigkeiten, die der Tafel als Spende übergeben worden sind, füllten die Pakete und konnten für 3,00 € erworben werden. Schon am Samstagmorgen lief der Verkauf der Pakete gut an und bis Sonntagabend fanden fast alle Pakete ihre neuen Besitzer. Wir sagen allen Käuferinnen, Käufern und Spendern „Danke“. Besonders freuten wir uns über die Zuwendung, die wir erfahren durften und über die guten Gespräche, die wir am Wichtelstand mit den Besuchern des Martinsmarktes führen konnten.

Erntedankfest für die Tafel ein voller Erfolg

Volle Regale dank der diesjährigen Erntedankspende

 

Viele Menschen folgten zum Erntedankfest dem Aufruf in den Kirchen und brachten Lebensmittel zu den Altären, die festlich mit den gespendeten Erntedankgaben geschmückt waren. Diese Lebensmittel werden traditionell von den Gemeinden der Osteroder Tafel gespendet. Für die Osteroder Tafel sind sie mittlerweile ein fester Bestandteil in ihrer Jahresplanung. Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern und den vielen Helfern, die an dieser Erntedankgabe beteiligt waren.

Neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen bei der Tafel

Monika Brauer und Maren Stricker bei der Vorbereitung des Mittagstisches

Eine ehrenamtlich arbeitende Organisation wie die Osteroder Tafel kennt das Problem: Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden wird immer schwieriger. Viele geeignete Personen scheuen sich, Arbeit oder Verantwortung zu übernehmen, wenn sie in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sind. Ruhestand bedeutet endlich: Keine zeitliche Beschränkungen mehr, keine eingeengte Terminplanung für Urlaube, keine Beschränkungen mehr, wenn ich ganz schnell und überraschend etwas unternehmen will. Das alles ist verständlich und nachvollziehbar. Aber Ehrenamt bei der Tafel bedeutet nicht, ständig gebunden zu sein; Ehrenamt bei der Tafel bedeutet, sich immer absprechen zu können nach individuellen Bedürfnissen, keine Einschränkungen bei Urlaubs- oder Veranstaltungsplanungen, immer ein offenes Ohr finden, wenn es einmal nicht so geht wie geplant. Ehrenamt bei der Tafel bedeutet, mit engagierten Menschen zusammenzuarbeiten, mit viel Freude, Begeisterung und auch mit vielen schönen Erlebnissen. Trauen Sie sich und rufen Sie einfach mal an und informieren Sie sich oder kommen Sie vorbei beim Tafelhaus in der Abgunst. Wir würden uns freuen.

 

Und so freuen wir uns auch, dass wir drei neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen begrüßen dürfen. Monika Brauer und Maren Stricker verstärken das Team des Mittagstisches und Uta Herrmann übernimmt freitags eine private Liefertour für Lebensmittel.

Uta Herrmann beliefert Kunden, die nicht selber zur Tafel kommen können

Aktionen in Gieboldehausen für die Osteroder Tafel

Es ist noch nicht allzu lange her, dass der Vorstand der Osteroder Tafel im Regenbogenhaus in Gieboldehausen bei der ersten Ausgabe von Lebensmitteln an Bedürftige anwesend war. Bis jetzt zeigt sich, dass das Tafelteam Gieboldehausen sehr rege und aktiv arbeitet. Sogar ein erster erfolgreicher Tag der offenen Tür wurde organisiert und dieser Tag wurde sehr gut angenommen. Koordinator Theodor Sommer konnte viele Gäste begrüßen. Mit Geigenmusik durch drei Gieboldehäuser Engel wurde der Tag der Offenen Tür der Tafel im Regenbogenhaus begonnen. Viel Applaus war den Musikern und den im zweiten Teil auftretenden Laterneläufern sicher. Bürgermeister Otmar Pfeifenbring und der Vorstand der Osteroder Tafel e.V. überbrachten Glückwünsche zum gelungenen Start sowie zur weiteren Verlängerung der Raumnutzung in der ev. Gustaf-Adolf-Kirchengemeinde. Ein Kuchenbuffet, gespendet von Kunden und Helfern der Tafel, und ein großer Flohmarkt rundeten den Tag ab. Der Erlös von 104,–€ wurde der Osteroder Tafel e.V. für das Projekt „Neues Auslieferungsfahrzeug“ gespendet.

Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde auch der Senioren-Helferkreis, der von Theodor Sommer initiiert wurde, zu Gunsten der Osteroder Tafel aktiv. Die evangelische Kirchengemeinde veranstaltete zusammen mit dem Senioren-Helferkreis und den Happy Singers Rollhausen und der Flötengruppe der evangelischen Gustav-Adolf Kirchengemeinde ein viel beachtetes Konzert. Die voll besetzte Kirche bot eine herrliche Akustik und der Funke der freudigen Stimmung blieb bis zu den zahlreichen Zugaben erhalten. Bereichert wurde der Kulturnachmittag durch eine Geschichte über den November, vorgetragen durch Steffi Rieche.

Anschließend lud die ev. Kirchengemeinde und der Senioren-Helferkreis alle Besucher des Konzertes zu einer Begegnung in das Regenbogenhaus ein. Viel wurde erzählt und einhellig wurde angeregt diese Art von lebendiger Kultur weiter zu pflegen.

 

Einen Dank möchten die Organisatoren an die Firma Natursaftkelterei Ott sagen, welche alle Getränke gespendet hat. Dadurch konnte der Osteroder Tafel 150,– Euro für den neu zu beschaffenden Kühlwagen übergeben werden.

Theodor Sommer

 

Die Tafel Osterode bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern.

Feuerwehr Freiheit spendet für die Osteroder Tafel

Joyce Spillner und der stellvertretende Ortsbrandmeister Werner Pförtner mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Freiheit vor den aufgebauten Spenden

 

Das war schon eine tolle Idee, die sich Jugendwartin Joyce Spillner von der Jugendfeuerwehr Freiheit ausgedacht hatte: Dachziegeln mit jungen Feuerwehrmännern und -frauen zu gestalten und bemalte Gläser mit selbstgebackenen Keksen für Tafelkunden zu füllen. Diese Geschenke passen sehr gut zu den Weihnachtstüten, die im Moment gepackt werden. Die Jugendfeuerwehr Freiheit legte auch Einladungen für junge Leute, die sich für die Feuerwehrarbeit interessieren, dazu, um junge Menschen zu ermutigen, den Weg zur freiwilligen Feuerwehr zu finden. Die Tafel bedankt sich bei der Jugendwartin und ihren jungen Helferinnen und Helfern.

Festlicher Abend im Advent für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Osteroder Tafel

Gut schmeckte das Essen!

 

Es ist eine schöne Tradition, dass die Mitglieder der Osteroder Tafel, die im gesamten Landkreis, in Duderstadt und in Gieboldehausen tätig sind, sich zweimal im Jahr treffen um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen. Das Sommerfest und der vorweihnachtliche Abend erfreuen sich großer Beliebtheit und so konnte Dr. Herrmann am vergangenen Dienstag rund 70 Gäste im Gemeindesaal der Schlosskirche in Osterode begrüßen. Das Ausgabeteam Herzberg hatte den Raum fantasievoll festlich und vorweihnachtlich geschmückt. Für das leibliche Wohl sorgte die Firma Engelmann. So waren die Voraussetzung bestens, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Dr. Herrmann erinnerte in seiner Begrüßung an die Arbeit, die mit viel Energie von den ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Jahren geleistet wird und bedankte sich bei allen für ihr Engagement. Auch Bürgermeister Becker aus Osterode stellte die Bedeutung der Tafelarbeit und des ehrenamtlichen Engagements heraus und dankte allen für ihre Bereitschaft, soziale Arbeit zu leisten. Rita Warmuth bedankte sich im Namen des Osteroder Ausgabeteams bei Bernd Schneider, der schon vom Tage 1 an bei der Tafel mit Energie und Freude die Ausgabe leitet und mehr als das Notwendige leistet. Da er immer auch mit Herz bei der Arbeit ist, erhielt er neben einem Geschenkkorb einen selbstgebackenen Herzkuchen. Als dann noch für alle Tafeltörtchen, die von Konditormeister Bruchmann aus Dorste für die Tafel gefertigt worden waren, verteilt wurden, war allen klar, dass es dem Vorstand mit dem „Danke Sagen“ ernst war. Die Stimmung des Abends hätte nicht besser sein können und so waren auch alle mit Freude beim vorweihnachtlichen Singen, das von Christiane Oestern vorbereitet wurde, dabei und hörten gespannt der weihnachtlichen Geschichte zu, die Maren Stricker vorlas. Nach gut zwei Stunden verabschiedeten sich die Gäste voneinander, nicht ohne vorher zu betonen, wie wichtig und schön solche gemeinsamen Treffen sind. Der Vorstand wünscht allen, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014.

Auch ernsthafte Themen wurden diskutiert

Neue Gesichter beim Osteroder Ausgabeteam

Von links: Rosi Mühlberger, Monika Birtel und Karin Rüffer

 

Es ist immer wieder toll, dass es Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit sozial engagieren. Karin Rüffer und Rosi Mühlberger haben für sich entschieden, dass sie das Osteroder Ausgabeteam verstärken und damit die Tafelarbeit aktiv unterstützen. Während Rosi Mühlberger die Tafel schon von ihrer Gründungszeit her kennt, dann aber andere Schwerpunkte setzte, ist Karin Rüffer ganz neu dabei. Als Lions Mitglied ist Rosi Mühlberger der Tafel schon seit Bestehen verbunden, jetzt hilft sie aktiv mit. Karin Rüffer hat nach ihrem Eintritt in den Ruhestand für sich beschlossen, sich im sozialen Bereich zu engagieren und ist so zur Tafel gekommen. Die Tafel freut sich, denn aktive ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer herzlich willkommen. Wir würden uns auch sehr über männliche Unterstützung freuen. Die Angst, sich zu stark in seiner Freizeit einzuschränken, muss dabei keine Rolle spielen, denn Tafelarbeit kann flexibel gehandhabt werden.

Spendenaktionen in der Vorweihnachtszeit

19.12.2013 In der Vorweihnachtszeit denken viele Menschen darüber nach, dass es Bereiche in ihrer Umgebung oder auf der Welt gibt, in denen es den Menschen nicht so gut geht wie ihnen selbst. Sie wollen helfen, denken an Spenden und überlegen, wem man seine Spende zukommen lassen wird. Es gibt viele Organisationen, die ohne die Spenden ihre soziale Arbeit nicht so gut leisten könnten. Die Tafeln in Deutschland gehören dazu. Deswegen ist es sehr erfreulich, dass in unserer näheren Umgebung viele Menschen an die Tafel denken und ihre Spenden uns zukommen lassen. Sie wissen, dass alle Spenden grundsätzlich vor Ort bleiben und bedürftigen Menschen zu Gute kommen. Die Osteroder Tafel mit ihren Außenstellen betreut 800 Familien mit 2000 Personen und verteilt wöchentlich im Durchschnitt vier Tonnen Lebensmittel. Auch in diesem Jahr bedanken wir uns bei allen, die an uns gedacht haben und unsere Arbeit wertschätzen. Im Folgenden die Spenden der letzten Wochen. Nicht genannt sind die Spender, die keine Öffentlichkeit haben wollen.

 

  • 2190,-€ spendete die IG Metall der Osteroder Tafel
  • 101 Spendentüten von den REWE Märkten Hattorf, Gieboldehausen, Osterode am Harz, Herzberg
  • 1357,-€ Duderstadt
  • 1000,- € MMV Leasing GmbH, Göttingen
  • Gieboldehausen: Barspende,150,- €, Weihnachtsmarkt, 100,-€,
  • Team und Eltern der katholischen Kindertagesstätte St. Sebastian, Rhumspringe Süßigkeitspakete
  • Zuckerpäckchen: Schülerinnen und Schüler der BBS II
  • Elternrat des Kindergartens Förste: weihnachtliche Süßigkeitspäckchen
  • Patchworkgruppe Badenhausen: über 100 Stofftaschen
  • Kindergarten Eisdorf: Süße Wichtelpakete

 

Was geschieht mit all diesen Spenden? Ganz einfach, Sachspenden werden direkt an die Tafelkundinnen und Tafelkunden weitergegeben, Geldspenden werden verwendet zur Neubeschaffung eines dringend benötigten Kühltransporters. So konnten dieses Jahr wieder gut gefüllte Weihnachtspakete zusätzlich an alle Tafelkunden weitergegeben werden.

2190,-€ spendete die IG Metall der Osteroder Tafel

101 Spendentüten von den REWE Märkten Hattorf, Gieboldehausen,

Osterode am Harz, Herzberg

1357,-€ aus Duderstadt

Duderstadt

Zuckerpäckchen, Schülerinnen und Schüler der BBS II

Elternrat des Kindergartens Förste: Weihnachtliche Süßigkeitspäckchen

Patchworkgruppe Badenhausen: über 100 Stofftaschen

Kindergarten Eisdorf: Süße Wichtelpakete. Foto: Bordfeld

Harzkurier, 24.12.2013

Zwischen den Tagen

 

 

 

 

 

 

 

“Markt und Straßen steh´n verlassen


 

Still erleuchtet jedes Haus,

 

 

Sinnend geh ich durch die Gassen

 

 

Alles sieht so festlich aus…………”

19.12.2013 Wer kennt sie nicht, diese Zeilen, die uns in der Adventszeit ein Gefühl der Geborgenheit und des lang schon Bekannten vermitteln? In der Zeit der frühen Dunkelheit freuen wir uns über die hellen Lichter, die uns in den geschmückten Häusern entgegen leuchten, wenn wir am späten Nachmittag unterwegs sind, und wir genießen die Marktplätze, wenn sie der Dunkelheit trotzen und hell erleuchtet sind. Auch in Osterode, in der Abgunst, steht ein Haus, das weihnachtlich geschmückt ist und einlädt, einzutreten. Im Haus der Osteroder Tafel ist um diese Zeit des Jahres Geschäftigkeit angesagt. Viele Kisten werden vorbereitet, die Weihnachtstüten ausgegeben, der Lions Club mit seiner Gutscheinaktion unterstützt, die eingegangenen Spenden sortiert und weitergeleitet und vieles mehr steht an, was das Team um Uta Schwarz zu bewältigen hat. Auch die Ausgabetage werden intensiv genutzt, so dass die Gruppe um Bernd Schneider alle Hände voll zu tun hat. Ganz besonders liegt es uns am Herzen, dass die Menschen, die allein sind, bei der Tafel Dienstags und Donnerstags gemeinsam mit anderen ein reichhaltiges Mittagessen genießen können. Am Heiligen Abend und an Sylvester bieten wir ein Mittagessen an, getreu dem Motto: „zusammen ist man weniger allein“. Die Osteroder Tafel lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die an diesen Tagen besonders unter der Einsamkeit leiden, zur Tafel zu kommen und gemeinsam zu essen.

Über diese Weihnachtstüten freut man sich

 

All unseren Besucherinnen und Besuchern der Homepage wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2014. Wir freuen uns weiterhin auf Ihr Interesse an unserer Arbeit.

Was für eine Freude!

24.12.2013 Das hatten die Kinder bisher noch nicht erlebt: eine Weihnachtsfeier, nur für sie, zu der sie im Vornhinein einen individuellen Wunschzettel abgeben durften, der auch Berücksichtigung fand. Ein Spender hatte der Tafel Geld gespendet mit der Auflage, etwas für die Kinder zu gestalten. In Zusammenarbeit mit „Rückenwind“ und dem Wirt des Ratskellers, Herrn Bierwisch, wurde daraus eine richtige Bescherung. Diese Bescherung konnte in einem festlichen Rahmen im Ratskeller stattfinden und der Wirt stiftete dazu noch Kakao und Kekse. Daniela Glogner hatte mit ihrem Team für entsprechende Weihnachtsgeschenke gesorgt, die vom Weihnachtsmann in Person von Armin Günther den Kindern gebracht wurden. Als Dr. Herrmann, Christiane Oestern und Monika Birtel die Feier besuchten, wurden sie von Kindern empfangen, die begeistert und zufrieden waren. Wenn die weihnachtliche Zeit vorbei ist, wird der zweite Teil des Überraschungspaketes geöffnet, denn dann werden die Kinder unter Anleitung Marionetten bauen. Die Tafel dankt dem ihr bekannten Spender und freut sich, dass in Zusammenarbeit mit Rückenwind und dem Ratskeller für die Kinder ein schöner Nachmittag gestaltet werden konnte.

Heiligabend und Silvester ist der Mittagstisch gedeckt

Frau Dr. Börgel (2. v.l.) mit dem Vorstand der Tafel im Speiseraum.

Foto: Bordfeld

 

Osterode, 27.12.2013. Frau Dr. Alice Börgel machte sich im Namen der Geschäftsführung der Kliniken Herzberg und Osterode auf den Weg zur Osteroder Tafel, welche in der Abgunst 9 zu finden ist. Sie wollte sich zum einen über die Arbeit und die Räumlichkeiten der Tafel informieren, welcher Herzberg seit geraumer Zeit immer donnerstags 25 Essen für den Mittagstisch spendet. Der wird übrigens zweimal in der Woche für alleinstehende und ältere Menschen, die sich selbst nicht mehr bekochen können, ausgerichtet. Frau Dr. Börgel wollte aber noch eine ganz wichtige Mitteilung machen: das Herzberger Krankenhaus wird auch Heiligabend und Silvester dafür sorgen, dass der Mittagstisch der Tafel von 12 bis 13.30 Uhr gedeckt ist. Über diese vorzeitige Weihnachtsgeschenk freuten sich der erste Vorsitzende Dr. Hartmut Herrmann, seine Stellvertreterin Monika Birtel und Geschäftsführerin Christiane Oestern riesig.

Zum neuen Jahr

Ein letztes Treffen im alten Jahr

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

 

wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse an der Arbeit der Osteroder Tafel. Es wäre uns eine Freude, wenn Sie auch im neuen Jahr unsere Aktivitäten begleiteten und die Ereignisse rund um die Osteroder Tafel verfolgten. Der ganzen Tafelgemeinde und ihren Unterstützern ein frohes, gesundes neues Jahr 2014!

 

Dr. Hartmut Herrmann, Monika Birtel, Christiane Oestern