Von allen auf der Aktuellen Seite und im Archiv 2016 und 2017 abgebildeten Personen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel, haben wir das Einverständnis zur Veröffentlichung eingeholt.

Jahreshauptversammlung 2020

Wir bedanken uns bei der Stadt Osterode am Harz bzw. bei ihren Wirtschaftsbetrieben, dass wir für die JHV die Stadthalle kostenfrei und auch mit der notwendigen Technik nutzen durften.

Wie jedes Jahr ging der Vorsitzende Dr. Herrmann in seinem Bericht ausführlich in Wort und Bild auf die Abläufe und Ereignisse des Jahres 2019 ein. Auch wenn der Einzugs- und Wirkungsbereich der Osteroder Tafel und die Mengen an gespendeten Lebensmitteln gleich geblieben sind, fällt die weiterhin abgenommene Kundenzahl und entsprechend die abgenommene Anzahl ausgegebener Lebensmittelkisten auf.  Zusammen mit der neuen Kühlzelle im Außenbereich war die Tafel technisch angemessen ausgestattet, und die Küche mit ihren Ansprüchen an Hygiene wurde von Sybille Rabanda engagiert geleitet. Die Ausgabe in Osterode und den Außenstellen vollzog sich im gewohnten Rahmen.

Abgesehen von der geringeren Zahl der Kunden sind ihre statistischen Kennzahl annähernd gleich geblieben. Neben dem wertvollen Bestand an ehrenamtlichen Helfern sind es ca. 15 geringfügig bezahlte, immer wieder wechselnde  Mitarbeiter, die vormittags für den Transport und die Verarbeitung der Lebensmittel sorgten. Der Öffentlichkeitsarbeit diente neben Flyern und Broschüren vor allem die Pflege der Aktuellen Seite auf der Tafel-Homepage; aber auch die Aktionen zum Sammeln von Spenden waren mit dieser Aufgabe verbunden. Dr. Herrmann dankte der großen Zahl von Helfern und besonders den Leitungen der verschiedenen Teams, er dankte Frau Rosemarie Münnich für den immer wieder engagierten Einsatz im Vorstand und Frau Luise Schrader für ihre neben der Kassenführung starke und aufwen-dige Leitung der inneren Tafelabläufe. Großen Dank richtete der Vorsitzende an die wichtigen und verlässlichen Part-ner der Tafel, an die Stadt Osterode mit ihren Wirtschaftsbetrieben, an die Stiftung Osteroder Tafel und an die Harz-Weser-Werkstätten, an den Lionsclub Südharz, die Harz Energie und die Sparkassen Osterode am Harz und Duderstadt sowie an die vielen privaten Spender. Die Arbeit der Tafel wird durchaus in der Öffentlichkeit wahrgenommen und immer wieder befassen sich Klassen verschiedener Schulen und auch Kindergärten mit diesem Schwerpunkt sozialer Arbeit.

Die Schatzmeisterin Luise Schrader stellte die verschieden Posten von Einnahmen und Ausgaben dar; der Kassenstand am Ende des Jahres lag um 5 % unter dem zu Jahresbeginn. So  bescheinigte ihr die Kassenprüfung eine einwandfreie und vorbildliche Führung der Kasse. Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig bei zwei Enthaltungen entsprochen.

Vier Jahre hatte Rosemarie Münnich als stellvertretende  Vorsitzende die Verantwortung für das Gelingen der Tafelarbeit mit getragen und hat ihre Mitwirkung an dieser Stelle beendet, will aber weiterhin für bestimmte Aufgaben bereitstehen. Dr. Herrmann erinnerte und würdigte mit einer Reihe von Fotos an ihre hilfreiche Vorstandsarbeit, an ihre vielen und engagierten Einsätze und sprach ihr - in Abwesenheit - einen herzlichen Dank aus.

Unser Schirmherr und Bürgermeister Jens Augat überbrachte Grüße von Rat und Verwaltung. Und weiter: Unser Leben habe sich verändert, er habe in unserer Gesellschaft einen gestiegenen Zusammenhalt beobachtet und denke dabei besonders an die Osteroder Tafel. Viele Menschen seien jetzt auf unsere Hilfe und besonders auch auf die Unterstützung durch die Tafel angewiesen. Er dankte den vielen Mitarbeitern, die dazu beitrugen, dass die Tafel weiterhin ihre Aufgabe erfüllen konnte, er dankte den Spendern und der Stiftung Osteroder Tafel.

Detlev Timme wurde gebeten, die Wahlen zu leiten. Da für die Ämter des Vorsitzenden und der Schatzmeisterin unter den gegebenen Bedingungen keine Kandidaten bereitstanden, wurde deren Wahl auf einen späteren noch festzule-genden Zeitpunkt verschoben. Für den stellvertretenden Vorsitz war Uwe Klapproth bereit zu kandidieren. Er wurde einstimmig bei einer Enthaltung gewählt. Als Kassenprüferin bleibt Jutta Gabel im Amt. Zur zweiten Kassenprüferin wurde Christiane Schönfelder gewählt.

Zur aktuellen Situation ging Luise Schrader u.a. auf eine nachhaltige Veränderung ein. Im März stand das Ausgabeteam im Tafelladen, alles Hochrisiko-Personen, aus Sorge vor der Pandemie kurzfristig fast vollständig nicht mehr zur Verfü-gung. Da der Vorstand es  für notwendig hielt, die Tafelarbeit dennoch fortzusetzen, musste die Ausgabe mithilfe eines kleinen Teams neuer Mitarbeiter auf gepackte Kisten umgestellt werden. Diese Veränderung war zwingend erforderlich auch aus einem zweiten Grund: die vorgeschriebene Abstandswahrung zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern muss-te eingehalten werden. Eine Rückführung dieser Ausgabeform ist vorläufig nicht in Sicht und wäre nur unter Auflagen  zulässig.

In einer Wortmeldung wurde ausgesprochen und auch bedauert, dass es an einem Einsatz des älteren Ausgabteams nun keinen Bedarf mehr gebe und das Sichzurückziehen des Teams kein glückliches Ende der Mitarbeit bedeute. 

Aus dem Plenum kommen keine Anregungen zur weiteren Tafelarbeit.

Regelsätze für Tafelkunden neu festgelegt

Die Berechtigung, bei der Tafel Lebensmittel zu bekommen, hängt von der Höhe des Einkommens ab. Die jeweilige Grenze ist in Regelsätzen ähnlich denen nach SGB XII festgelegt. Auf Beschluss des Tafelvorstands vom 09.06.2020 sind die Einkommensgrenzen auf höherem Niveau neu festgelegt worden. Sie sind auf der Seite "Bedürftigekeit" im Einzelnen aufgeführt und gelten ab sofort.

Neuer Kühltransporter für die Osteroder Tafel

Der Bericht in der Tagespresse hat folgenden Wortlaut:

Eine große Nachfrage nach Lebensmitteln fordert von der Osteroder Tafel in dieser krisenhaften Zeit einen starken Einsatz. Jede Woche sind 350 bis 400 gut gefüllte Kisten zu packen. In der Region von Osterode bis Duderstadt werden 26 Märkte aufgesucht, die meisten davon an sechs Tagen in der Woche. Und nach wie vor stellen die Märkte ausreichend Waren zu Verfügung. „Das Angebot an guten Lebensmitteln ist oft reichlich, wir könnten mehr Menschen mit Obst und Gemüse, Milch- und Fleischprodukten, Brot und auch süßen Leckereien helfen und sie so finanziell entlasten“, beschreibt Dr. Herrmann, Vorsitzender der Osteroder Tafel, die aktuelle Situation. Mit Abläufen, die den neuen Hygieneanforderungen angepasst sind, und einem verjüngten Stamm von ehrenamtlichen Helfern konnte die Arbeit der Tafel uneingeschränkt fortgeführt werden.

Für das Einholen der Lebensmittel und das Ausfahren gepackter Kisten zu den Außenstellen bedarf es zuverlässiger Transportmittel. Dazu werden die beiden Kühlfahrzeuge der Tafel täglich intensiv eingesetzt. Es überrascht nicht, dass für das ältere Fahrzeug nach Nutzung von sechs Jahren und 200.000 km Fahrleistung und erheblichem Verschleiß die Zeit gekommen ist, es zu erneuern.   

Nun ist der neue Kühlwagen angekommen und der Osteroder Tafel von den Sponsoren übergeben worden. Mercedes-Benz machte es möglich. Das Unternehmen bietet den Tafeln in Deutschland speziell für ihren Bedarf konzipierte Transportfahrzeuge an, und zwar mit einem Preisnachlass von 50 %. Der verbleibende Betrag konnte neben Eigenmitteln des Vereins und der Stiftung Osteroder Tafel durch großzügige Spenden finanziert werden. Besonders engagiert haben sich die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Osterode am Harz, die Harz Energie, die Sparkasse Osterode am Harz, die Sparkasse Duderstadt und der Lionsclub „Südharz“. Leider konnten weitere Spender wie die Firmen KKT Frölich Kautschuk-Kunststoff-Technik GmbH, Christ Gefriertrocknungsanlagen GmbH, Sigma Laborzentrifugen GmbH und Dittmar an dem Pressetermin nicht teilnehmen. „Wir sind allen Förderern sehr dankbar, dass sie uns zu dieser Anschaffung verholfen haben“, freute sich Dr. Herrmann. Er wies auch auf die vielen kleinen Spender hin, die ihre Pfandflaschen bei den Lidl Märkten abgeben, aber zugunsten der Tafeln auf ihr Pfandgeld verzichten. Den aus diesen Spenden gebildete Fonds stellt Lidl den Tafeln zur Verfügung, um damit die Finanzierung von Projekten zu unterstützen. Aus dem Fonds konnte das neue Kühlfahrzeug mit 10.000 € gefördert werden.

Auf dem Foto v.l.n.r. selbstverständlich mit dem gebührenden Abstand zu Corona-Zeiten: 

 

Konrad Aichner (Harz Energie), Elmar Thieme (Sparkasse Duderstadt), Dr. Hartmut Herrmann (Osteroder Tafel e. V.), Thomas Toebe (Sparkasse Osterode am Harz), Henrique Woyke Pereira (WIBO), Dr. Stefan Wahle (Lions Club Südharz)

Der neue Sprinter ist angekommen

Der neue Sprinter steht bereit. Weitgehend ähnlich dem Vorgänger, hat er doch einige Verbesserungen. Neben dem Automatikgetriebe ist es vor allem die Rückfahrkamera, die mehr Sicherheit bietet und hoffentlich weniger Reparaturen beschert.

Wir könnten mehr Menschen helfen

Viele Menschen sind durch die Coronakrise in Not ge-raten. Die Osteroder Tafel verfügt über genügend Le-bensmittel, um mehr Men-schen in aktuell schwieri-ger Situation zu helfen. Wer dringend Brot, Obst und Gemüse, Milch- und Fleischprodukte benötigt, kann sich bei der Ostero-der Tafel unter der Telefonnummer 05522 868688 melden. Die Tafel bietet während der Coronakrise schnelle und unbürokratische Hilfe an, um die Versorgung mit Lebensmitteln bei in Not geratenen Familien zu unterstützen!

Die Mitarbeiter/innen der Tafel wissen, dass sie ihre Arbeit nur dann uneingeschränkt fort-setzen können, wenn sie alle gebotenen Sicherheitsmaßnahmen strikt beachten und einhal-ten. Weil viele ältere Ehrenamtliche sich aus verständlichen Gründen zurückgezogen haben, ist es ein Glück, dass jüngere Helfer und Sponsoren spontan ihre Mitwirkung angeboten haben, sei es in Osterode oder in den Außenstellen der Tafel.  

Deshalb gilt ein besonderer Dank denen, die sich weiterhin für die Tafel einsetzen oder die jetzt mit eingesprungen sind. Wer bereit ist, bei der Tafel mitzuhelfen, möchte dort unter der o.g. Telefonnummer anrufen.  

 

 

Süßes zu Ostern

Eine ganze Reihe von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hatten sich bereiterklärt, eine Ausgabe am Ostersamstag vorzubereiten und durchzuführen.  24 Kunden kamen und konnten - wie immer - gut versorgt werden. Wir bedankten uns bei allen Helfern mit einem schön vorbereiteten Präsent.

Die Kreiswohnungsbaugesellschaft hatte für die Kinder der Osteroder Kunden süße Sachen gespendet (Linkes Foto). So konnten wir mit noch eigenen Vorräten genug Tüten vorbereiten, damit  jedes Kind dieser Kunden seine Osterhasen bekommen konnte. 

Die junge Mitarbeiterin ist gut geschützt

Leonie Wulf studiert - eigentlich - in Göttingen, aber zurzeit hat sie den Spielraum, uns bei der Ausgabe  zu helfen. Sie empfängt die Kunden, registriert sie und kontrolliert die Ausweise - mit einem Lächeln. Und sie achtet auch darauf, dass die Kunden die nötigen Abstände einhalten.

Hinter einer Plexiglasscheibe steht sie gut geschützt.

Die Kunden empfangen im Ausgaberaum ihre gepackte Kiste und können die Lebensmittel dann vor dem Haus an bereitgestellten Tischen in ihre eigenen Taschen umpacken. So können auch hier Abstände gut gewahrt werden.

Jugendliche helfen aus

In Bad Lauterberg hat Pastor Burger mit Jugendlichen vom evangelischen Jugenddienst die Ausgabe in die Hand genommen, alles findet vor dem Gemeindehaus statt. Hier kann sehr gut auf das Abstandhalten geachtet werden. Wenn es regnen sollte, sind 3 x 3-Pavillons sehr leicht aufgestellt.

Auch in Herzberg haben Jüngere ihre Hilfe angeboten, und es läuft. Draußen unter dem Vordach legen die Kunden zunächst rechts die Ausweise vor und bestellen für den nächsten Termin. Dazu stehen drinnen Diakon Brömme mit seinen Jugendlichen bereit. Danach wird links die Lebensmittelkiste übergeben. Das haben drinne Frau Völkl und Frau Kirstein übernommen. Sie schieben die Kisten durch die kleine Öffnung. Auch hier kann man sich sehr gut daran halten, die nötigen Abstände einzuhalten.

Ältere Mitarbeiter haben sich auch in Duderstadt, Gieboldehausen und Hattorf aus verständlichen Gründen zurück-gezogen. Wir sind dankbar, dass sich auch jüngere Helfer eingefunden haben und so die Ausgabe fortgesetzt werden kann. 

Versammlungsverbot und Begrenzung des Ausgangs

Nach Auskunft vom Landkreis Göttingen bedeuten die neuen Bestimmungen vom 22.03.2020 keine Beschränkung der Tafelarbeit.   

Aber wir achten darauf, das zwischen Mitarbeitern und Kunden und auch unter einander der nötige Abstand eingehalten wird und die Kunden sich möglichst nur kurz im Tafelgebäude aufhalten. Deshalb ist es notwendig, dass fertig gepackte Lebensmittelkisten ausgegeben werden. Sie werden durch Beutel mit Molkereiprodukten und Wurstwaren ergänzt, und man kann zusätzlich noch sperrige Teile wie Salatköpfe oder Kartoffelpakete oder Beutel mit Popkorn bekommen - sofern vorhanden. Das Warenangebot ist weiterhin ausreichend. Alle unsere Kunden sind eingeladen, weiterhin das  Angebot der Tafel zu nutzen.

Änderungen bei der Ausgabe in Osterode

Die Pandemie nötigt auch uns, zu reagieren und Infektionsrisiken zu minimieren. Es werden nur noch fertig gepackte Kisten ausgegeben. So kann nötiger Abstand zwischen Ausgebenden und Kunden eingehalten werden und ebenso zwischen allen Personen. Mit dem deutlich geringeren Zeitaufwand werden die Wartezeiten kürzer und die Nähe zwischen den Kunden kann besser gesteuert werden.

Es ist zu verstehen, wenn ältere Ehrenamtliche vorerst ihre Mitarbeit einstellen möchten. Dennoch wollen wir, solange es möglich ist, die Tafelarbeit fortsetzen. Der Bedarf ist nach wie vor groß und Lebensmittel sind vorhanden.

Aus personellen Gründen hat deshalb der Vorstand beschlossen, die Ausgabezeit zu ändern, ab dem 23. März gilt für alle Ausgabetage:

Beginn der Ausgabe um 12.00 Uh,

Einlass für die Kunden bis 12.45 Uhr

Süße Spenden im Dezember

Jedes Jahr aufs Neue finden sich Gruppen von Kindern und Jugendlichen,  die an die Kinder von Tafelkunden denken und ihnen zum Fest hin eine kleine Freude bereiten möchten. Immer dazu gehört eine Klasse der Realschule (li), die das soziale Engagement thematisiert und dann an der Schule eine Sammlung von Süßigkeiten organisiert. In Eisdorf ist es der Elternbeirat des kirchlichen Kindergartens, der mit dem Kindergartenteam und den Kindern nicht nur sammelt, sondern auch ansprechend einpackt und mit den Kindern darüber spricht. Auch im TRG verabredeten sich Schüler wieder zu einer Sammlung und sprachen nicht nur Schüler, sondern auch Lehrerkollegium und Schulleitung an. Und sie freuen sich, wenn sie dann den Tisch in der Tafel bis zum Rand mit den süßen Sachen voll stellen können.

Gemeinsam feiern – und an andere denken

 

Am Mittwoch, 11. Dezember 2019, fand in der Hauptgeschäftsstelle der Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH die Weihnachtsfeier für die Mitarbeitenden aller vier Geschäftsstellen statt.

 

In diesem Jahr entstand im Organisationsteam die Idee, dass im Rahmen der Veranstaltung neben dem Austausch und dem gemeinsamen Essen und Trinken auch an Menschen in der Region gedacht werden könnte, denen es nicht so gut geht. Die Idee traf bei der Geschäftsführung auf offene Ohren und wurde in der Umsetzung von dieser aktiv unterstützt; als Kooperationspartner vor Ort wurden „Die Tafeln“ (Osteroder Tafel e. V. – zuständig u. a. für Osterode und Duderstadt, Tafel Göttingen e.V. sowie die Mündener Tafel) ausgewählt, da so Menschen an allen Standorten der Volkshochschule im Landkreis mit der geplanten Aktion erreicht werden können.

Alle VHS-Mitarbeitenden wurden über den Plan informiert und eingeladen, Nahrungsmittel und Hygieneartikel sowie Dinge wie Spielsachen, Bücher oder Kerzen in den VHS-Geschäftsstellen abzugeben. „Wir waren von der Akzeptanz der Aktion innerhalb der Belegschaft und von der Masse der Spenden überwältigt“, so Rüdiger Rohrig, Geschäftsführer der VHS Göttingen Osterode.  Am Tag der Weihnachtsfeier konnten von den Mitarbeitenden vor dem gemeinsamen Essen und Trinken 200 Geschenktüten dekoriert und bepackt werden. Das gemeinsame Aktivsein für den guten Zweck hat für ein reges Miteinander und das Entdecken von noch unbekannten Talenten unter den Mitarbeitenden aller Geschäftsstellen geführt.  Inzwischen sind die Geschenktüten an die Tafeln übergeben worden: je 50 Tüten blieben in Göttingen bzw. gingen auf die Reise nach Hann. Münden, Osterode und Duderstadt.

 

Alle Teilnehmenden der Weihnachtsfeier waren sich einig: die Aktion war zwar im Vergleich zu den Feiern in den Vorjahren weit aufwendiger in der Vorbereitung und  Durchführung, war aber alle Mühen wert!

Tafelkinder in der Stadtbücherei

In einer Gesprächsrunde im September mit Mitarbeitern der Stadtbücherei Osterode ging es um das Ziel, Tafelkunden und vor allem ihren Kindern Angebote der Bücherei nahe zubringen. So wurde ihnen ein Nachmittag in der Bücherei angekündigt, Kuchen und Getränke und altersgemäße, schön verpackte Geschenke erwarte sie dort, dazu ein besonderes Angebot der Bücherei. Wir waren überrascht und freuten uns, dass dann doch 10 Kinder mit ihren Müttern in der Runde saßen, gespannt zuschauten und zuhörten und zwei fröhliche Stunden genossen. Die Räume in der Bücherei sind für solch eine Aktion bestens geeignet und Frau Wilkening mit ihren Mitarbeitern waren sehr gut vorbereitet und verstanden es, die Kinder zu gewinnen. Der Erfolg motiviert zur Wiederholung im Frühjahr.

Wichteln:  es hat Spaß gemacht

Es hat den Beiden, Martina und Sybille, nicht nur Spaß gemacht, es hat sich auch gelohnt, das Wichteln auf dem Osteroder Weihnachtsmarkt um den 2. Advent und eine Woche später bei Kaufland im Eingangsbereich.  Die Vorbereitung bedeutete erheblichen Aufwand. Am Ende waren mehr als 500 Päckchen ansprechend gepackt und nach Empfängern sortiert. Das Wichteln der Osteroder Tafel ist bekannt und lockt Vorbeigehende an, zuzugreifen und ein, zwei Päckchen mitzunehmen. So war der Tisch am Abend  fast leer geworden und die Spendendose gut gefüllt

Dank an die Schirmherren

Im Frühjahre 2009 hatte Klaus Becker die Schirmherrschaft der Osteroder Tafel übernom-men. Mit dem Ende seiner Tätigkeit als Bürger-meister von Osterode möchte er auch dieses Amt beenden. Die Schirmherrschaft hat bei ihm in den besten Händen gelegen. Er hat der Tafelarbeit nicht nur viel Wohlwollen entgegengebracht, sondern sie über die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Osterode und lange im Verbund mit Klaus Schulze immer wieder wirkungsvoll unterstützt, sie beiden hatten sich 2011 auf die Bürger-meisterwette eingelassen und sie mit großem Erfolg durchgeführt, am Ende waren über 11 t Lebensmittel gesammelt worden. Dann gab es finanzielle Unterstützung bei der Tiefkühlzelle, bei der Kühlzelle und immer wieder bei den Kühlfahrzeugen. Immer hattest Du für uns ein offenes Ohr und nahmst Dir Zeit für unsere Anliegen. Regelmäßig, wenn Du es einrichten konntest, hast Du an unseren Jahreshauptver-sammlungen teilgenommen und warst so wie heute unser Gast am festlichen Abend im Advent. Und stets war er mit einem engagierten Grußwort dabei. Wir möchten uns bei ihm für sein treues zu uns halten sehr herzlich bedanken.

 

Es lag nahe, den neuen Bürgermeister Jens Augat um die Wahrnehmung der Schirmherrschaft zu bitten. Am Festlichen Abend hat er die Schirmherrschaft übernommen und in seinem Grußwort seine Wertschätzung für die Tafelarbeit betont. Wir sagen dafür herzlichen Dank und freuen uns auf eine gute Kooperation.  

Festlicher Abend im Advent

Als ein Höhepunkt des Tafeljahres für alle Mitarbeiter wird der festliche Abend im Advent alle Jahre wieder sehr gern angenommen. So konnte Dr. Herrmann Mitarbeiter aus jeder Arbeitsgruppe und jedem Ausgabe-team begrüßen und ihnen im Namen des Vorstandes für ihren engagierten Einsatz herzlich danken. Besonders begrüßte er den Schirmherrn der Osteroder Tafel, Klaus Becker, und den neuen Bürgermeister der Stadt Osterode, Jens Augat. Zum Wechsel der Schirmherr-schaft: siehe oben. In ihren Grußworten sprachen sie die Notwendigkeit der Tafelarbeit an und betonten Ihre Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements. Aber es ging auch um den Unmut darüber, dass trotz des verbreiteten Wohlstands in unserem Land so viele Menschen unter ausgrenzender Armut leiden.

 

Bei einem sehr gut sortierten Büfett und aufgeweckter Stimmung genossen wir nicht nur das Essen, sondern auch die vielfältigen Gespräche und Gesprächspartner. 

Besuch aus Berlin ...

Rechtzeitig zum Nikolaus kam Dr. Roy Kühne MdB in die Osteroder Tafel um Schokoladenweihnachtsmänner an Bedürftige zu verteilen, darüber entstand große Freude unter den Kunden. Darüber hinaus informierte sich Dr. Kühne über die Arbeitsweise und die Probleme der Osteroder Tafel. Letztlich beteiligte er sich in der Ausgabe und verteilte die üblichen Waren an die Tafelkunden, zusätzlich konnte er sogar Blumen ausgeben. Dazu einige Bilder ….

 

 

Der Artikel im Harz Kurier am 01.11.19 im Original 

2222 mal die Ausgabe in Osterode

Die erste Ausgabe vor fast 15 Jahren, am 1. März 2005, hatte schon sehr speziellen Charakter: alle Waren, Brot und Kuchen, Obst und Gemüse, Wurst- und Milchprodukte waren eng in einem Regal aufgestellt, ohne Kühlung. Wie viele Kunden würden wohl kommen? Es kamen 25, sie standen dicht gedrängt im Gang. Sie konnten gar nicht so viel tragen, wie wir gern mitgegeben hätten. Und dann schaute auch Bürgermeister Becker zusammen mit Klaus Schulze vorbei. Ehrenamtliche Mitarbeit in der ersten Zeit war vor allem in der Küche nötig, das meiste stand auf dem Fußboden, Arbeitsflächen auf Tischen war noch nicht ausreichend vorhanden. Für die Ausgabe bildete sich erst nach einigen Wochen eine feste Gruppe. Man traf sich in dem kleinen Raum hinten neben Ausgabe, konnte da gut zwischendurch einen Kaffee trinken und relaxen. Auch Bernd Schneider gehörte zu diesem Team. Er übernahm bald  die Aufgabe, in einer Liste festzuhalten, wer sich an welchem Tag an der Ausgabe beteiligen oder die Kundenliste führen wollte. Im Mai stieß auch Hans Grund dazu. Nach einiger Zeit bildeten wir feste Zuständigkeiten, Detlev Timme für den Fahrdienst, Hans Grund für die Küche und Bernd für die Ausgabe. Die Kundenzahlen waren inzwischen längst in die Höhe geschnellt. Und das Platzangebot in Abgunst 1, das zunächst gut ausgereicht hatte, wurde eng und dann viel zu eng, nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter. Das hat sich mit dem Umzug ins Tafelhaus Abgunst 9 glücklich geändert.

Dreimal in der Woche stehen vier Damen vom Ausgabeteam zusammen mit Bernd hinter dem Tresen und bedienen die Wünsche der Kunden, während Martina Wiedemann im Flur, umgeben von den vielen Wartenden, mit dem Empfangen und Registrieren ihr tun hat.

 

Am 06.11.2019 fand die Ausgabe in Osterode zum 2222. Mal statt. Und wir freuten uns, dass der neue Bürgermeister Herr Jens Augat kam, um das Team zu begrüßen und damit die auch weiterhin bestehende besondere Wertschätzung der Stadt Osterode für die Tafelarbeit zu betonen. 

Die Osteroder Tafel könnte mehr Menschen versorgen

Dank für die vielen Spenden zum Erntedankfest

Immer wieder weist die Osteroder Tafel darauf hin, dass sie mit ihren Lebensmitteln sehr viel mehr Menschen helfen könnte, einen erheblichen Teil ihres täglichen Bedarfs zu decken und sie so finanziell entlasten. Denn die zahlreichen Märkte und Geschäfte im Einzugsbereich der Osteroder Tafel ermöglichen es ihr, die Lebensmittelausgabe mit gut gefüllten Regalen zu beginnen.

In unserem Umfeld leben viele Familien und auch Alleinstehende, die berechtigt wären, das Tafelangebot zu nutzen, aber dennoch die Ausgabestellen nicht aufsuchen. Um diese Menschen zu erreichen und zum Tafelbesuch einzuladen, hat die Tafel einen neuen Flyer aufgelegt. Sie wird ihn an öffentlich zugänglichen Stellen, im Sozialamt, in verlässlich geöffneten Kirchen und in Arztpraxen auslegen. Besonders hilfreich aber ist es, wenn man den einen oder anderen kennt, ihn persönlich anspricht und ihm nahelegt, das Tafelangebot zu nutzen. Für kranke und körperlich eingeschränkte Menschen verfügt die Tafel über einen privaten Fahrdienst, der die Lebensmittel zu den Wohnungen bringen kann.  

Das Sortiment der Tafel deckt aber nicht den vollen Bedarf an Lebensmitteln ab. Länger haltbare Waren werden nur selten von den Märkten und Geschäften abgegeben. Darum hatten die Kirchengemeinden und auch der Harzkurier aufgerufen, im Rahmen des Erntedankfestes länger haltbare Lebensmittel für die Tafel aufzubringen - mit einem guten Ergebnis. Mit einer großen Zahl von Spenden aus dem Einzugsgebiet der Osteroder Tafel zwischen Bad Lauterberg, Duderstadt und Gittelde konnte das Vorratslager mit dem gewünschten Waren gefüllt werden. Das ist für die Verantwortlichen und Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden ein schöner Erfolg, denn auch ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die Menge der Zuwendungen alle Erwartungen übertroffen hat. Mit diesen Spenden sollen in den nächsten Wochen über 500 Geschenktüten gefüllt werden, um sie dann kurz vor Weihnachten auszugeben. „Jede Kundenfamilie möchten wir mit einer von diesen reich gefüllten und auch begehrten Geschenktüten erfreuen.“ So Dr. Hartmut Herrmann, Vorsitzender der Osteroder Tafel. Alle Jahre wiederholt sich dieses Programm. Für die Mitarbeiter vor Ort ist das eine große Herausforderung. Ein erheblicher logistischer Aufwand ist nötig, um die Vielzahl dieser großen Tüten zeitlich und auch räumlich zu bewältigen und sie möglichst gleichwertig zu füllen. 

 

Im Nachgang zum Erntedankfest lädt die St. Mariengemeinde am Samstag, den 02.11.2019 um 18.00 Uhr, zu einem Benefizkonzert in die St. Marienkirche ein. Es spielen Marike Webel, Geige, und Kantor Jörg Ehrenfeuchter, Orgel, Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Dietrich Buxtehude. Dass diese Musiker Zeit und Kraft für die Unterstützung der Tafelarbeit einsetzen und es mit Freude tun, bedeutet für alle Mitarbeiter der Osteroder Tafel so etwas wie Rückenstärkung und Bestätigung ihres Dienstes, der zuverlässig Woche für Woche für bedürftige Menschen im Landkreis Osterode geleistet wird. Die veranstaltende Gemeinde und die Musiker hoffen nicht nur, dass an diesem Abend die Konzertbesucher erfreut werden, sondern bitten auch um eine großzügige Spende am Ausgang.  

 

Benefizkonzert
zu Gunsten der „OSTERODER TAFEL“

 

Samstag, den 2. November 2019

um 18 Uhr
in der Sankt Marienkirche in Osterode
l

Es spielen:

 Marike Webel, Violine, und Jörg Ehrenfeuchter an der Orgel

Werke von 

 Johann Sebastian, Georg Friedrich Händel, Dietrich Buxtehude u.a.

 

 

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Zum Erntedankfest

Am 29. Sept. oder am 6. Okt. wird in diesem Jahr das Erntedankfest gefeiert. Und wie jedes Jahr werden viele Erntega-ben zusammengetragen, um die Kirchen mit dem zu schmücken, wofür wir dankbar sind, und es anschließend an Bedürftige weiterzureichen. Dieses Verteilen hat die Tafel gern übernommen. Durch einen besonderen Aufruf in den kirchlichen Gemeinden und über den Harzkurier sind auch viele andere und länger haltbare Lebensmittel gespendet worden oder werden noch gespendet. Über 20 christliche Gemeinden beteiligen sich an dieser Aktion.

Ergänzt wurde diese Sammlung durch die Aktion "Ein Teil mehr" im Eingangsbereich von Kaufland in Osterode. Verstärkt von einer Konfirmandengruppe luden Mitarbeiter der Tafel die Kaufland-Kunden freundlich dazu ein, ein Teil mehr einzukaufen und es dann der Tafel zu spenden. Nach vier Stunden war das Tafelauto reich gefüllt. Immer wieder kam es dabei zu Gesprächen, zu Fragen nach der Tafelarbeit und zur Armutssituation in unserem Land.

Die acht Konfirmanden hatten ein paar Tage zuvor das Tafelhaus besucht, hatten sich ausführlich über die Tafelarbeit

informiert und an einer Führung durch das Haus teilgenommen.

Herzlichen Dank an Martina und Sybille und auch an die Konfirmanden für ihren ergiebigen Einsatz: "Es hat uns Spaß gemacht".

Bewegung mit Spass

Eine erfrischende Unterbrechung am Vormittag macht müde Geister munter, eine Aktivierung von Körper und Geist und noch mit Spaß dabei.

Die Tafel beim Sommer-Grill

Unter besten Bedingungen konnten wir unser Sommerfest beginnen, es war warm und trocken, die Tische standen einladend vorbereitet unter den Zelten, leckeres Fleisch und Würstchen garten auf dem Grill, diverse Salate und Brote standen drinnen auf dem Tresen und eine große Schar von Mitarbeitern - auch von den Außenstellen - freute sich auf diesen Abend. In dieser Runde konnten wir auch unseren Schirmherrn Klaus Becker herzlich begrüßen, ebenso den Vorsitzenden des Verwaltungsvorstands, Herrn Dr. Stefan Wahle, und unser Beiratsmitglied Herrn Marco Gömann. Und auch die vielen lebhaften Gespräche trugen dazu bei, dass wir am Ende empfanden, es war ein schönes, gelungenes Fest. Herzlichen Dank an all Helfer, die den Abend vorbereitet und dann auch nachbereitet haben, an die Spender der erfrischenden Salate und besonders auch die Firma Koithahn. die uns wieder mit bestem Grillfleisch und Würstchen versorgt hatte.

Wir danken für Spenden

Die Firma Zuelch Industrial Coatings GmbH in Osterode-Lerbach feierte ihr 60-zig jähriges Bestehen und kann auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Dies nahm die Firmenleitung, Herr Zuelch, zum Anlass, zehn gemeinnützige Einrichtungen mit je einer kräftigen Spende zu unterstützen. Wir sind sehr glücklich über diese Förderung und sagen ganz herzlichen Dank dafür.

Beim Tag der Offenen Tür der Polizei in Osterode haben sich viele Vereine und Gruppen mit Ständen und Aktionen beteiligt. Nun bedankte sich der Leiter des Kommissariats, Hans-Werner Ingold, bei 14 gemein-nützigen Organisationen mit je einer Spende aus dem finanziellen Überschuss des Tages und übergab sie zusammen mit dem Sachbearbeiter für Prävention, Volker Hahn. Auch die Osteroder Tafel darf sich über eine Zuwendung freuen und bedankt sehr herzlich dafür.

Die Feuerwehr Hannover spendet

Alle drei Jahre lädt die Feuerwehr Hannover ihre jungen Mitglieder, 10- bis 16-jährig, zu einem Zeltlager nach Bad Lauterberg ein. Zusammen mit den Betreuern sind es 120 Personen, die die Harzer Berge erwandern und besondere Angebote vorort wahrnehmen. Es ging darum, sich kennen zu lernen bzw. den Zusammenhalt zu stärken. Natürlich wurde gut und reichlich eingekauft, um jeden Hunger mit der richtigen Kost stillen zu können. So überrascht es nicht, wenn von dem einen  oder anderen auch etwas übrig blieb. Das kam, wie schon vor drei Jahren, der Osteroder Tafel zu Gute, besonders auch länger Haltbares und süße Sachen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei dem Leitungsteam des Zeltlagers, bei der Feuerwehr Hannover!  

Sponsorenlauf für die Tafel

An der BBS I wird das Fach Büromanagement unterrichtet. In diesem Unterricht versteht sich die Klasse als eine Firma bzw. als eine Genossenschaft, die Events in den Bereichen Sport und Kultur plant, organisiert und durchführt. Dabei sollen nach Möglichkeit allgemeinnützige Institutionen unterstützt werden. Begleitet von den Lehrern Herrn Flöter und Herrn Koch wurde als letztes Projekt ein Sponsorenlauf zugunsten der Osteroder Tafel vorbereitet und vor vier Wochen im Jahnstadion ausgetragen. An dem Lauf beteiligten sich alle Schüler und Schülerinnen der BBS I. Jeder hatte einen oder mehrere Sponsoren für sich gewinnen können - mit der Zusage, sie würden pro gelaufene Runde um das Stadion einen vereinbarten Betrag bezahlen. Mit zum Teil großem Einsatz und trotz einiger Regentropfen liefen die Schüler Runde um Runde, um ein möglichst hohes Ergebnis zu erzielen.

Jetzt konnte dieses Ergebnis übergeben werden. Dr. Herrmann staunte und freute sich sehr über den hohen Betrag von 1.030,00 €. Und er bedankte sich herzlich bei den Schülern und ihren beiden Lehrern für diese stattliche Summe. Sie wird, wie den Schülern angekündigt, zur Finanzierung der neuen Kühlzelle eingesetzt.

Wichteln beim Polizeifest am 23. Juni

Die Polizei Osterode öffnete ihre Türen für die Öffentlichkeit am Sonntag, den 23. Juni, von 10 - 17 Uhr. In dieser Zeit präsentierte sich die Osteroder Tafel neben ihrem Haus mit einer Wichtel-aktion. Martina, Sybille und Saskia freuten sich über einen lebhaften Besucherstrom. Viele kleine und große Päckchen waren vorbereitet. Mit ihrem immer wieder überraschendem Inhalt weckten sie reges Interesse -- und am Ende das Gefühl: Es hat sich gelohnt. Dank an die Drei für ihren starken Einsatz.

Neue Kühlzelle übergeben

Gerade rechtzeitig mit dem Beginn der warmen Witterung konnten wir eine neue Kühlzel-le im Außenbereich in Betrieb nehmen. Insbesondere zum Wochenende, wenn uns die Märkte umfangreiche Mengen an Lebensmitteln überlassen, haben wir einen gesteigerten Bedarf an Kühlraum, damit diese Waren zum Wochenan-fang noch verwertbar sind. Wir sind sehr dankbar, dass wir das notwendige Kühlvolumen nun ausreichend ergänzen konnten – dank kräftiger finanzieller Unterstüt-zung von den Sparkassen Osterode am Harz und der Sparkasse Duderstadt, vom Lionsclub „Südharz“ und von den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Osterode. Einen noch verbliebenen erheblichen Restbetrag über-nahm die Stiftung Osteroder Tafel. Wir hatten die Sponsoren zu einer offiziellen Übergabe eingeladen, um die neue Technik vorzustellen, aber besonders auch, um ihnen ganz herzlichen Dank zu sagen: 

Herrn Thomas Toebe, SPK OHA, 2. v.l., Herrn Uwe Hacke, SPK Duderstadt, 2. v.r., Herrn Marco Gömann, Lionsclub "Südharz", 1. v.r., Herr Henrique Woyke-Pereira von den WIBO war kurzfristig verhindert. 

 

     Mit der Aufstellung der Kühlzelle ging notwendiger Stellplatz für Behälter, Müllcontainer und Geräte verloren. Wir haben ihn durch einen Überdachten Stellplatz auf der Rückseite ausreichend ersetzt. Das erklärt die hohen Gesamtkosten. 

Jahreshauptversammlung am 14.05.2019

mit Neuwahl der Schatzmeisterin

Der Text entspricht dem Bericht im Harzkurier.

Als Dr. Hartmut Herrmann die 14. Jahreshauptversammlung eröffnete, konnte er viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders auch aus den Außenstellen begrüßen. In seinem ausführlichen Jahresbericht stellte Dr. Herrmann die Daten der Tafel vor. Bei der technischen Ausstattung geht es besonders um ausreichende Kühlsysteme. Lebensmittelgeschäfte und 26 Supermärkte der Region spendeten den Tafelkunden in Osterode und den umliegenden Orten mit wöchentlich 4 ½ - 5 t Waren ein ausreichendes Angebot. Aber die Kundenzahlen seien insgesamt rückläufig. Dies gelte besonders für Personen mit Migrationshintergrund, ihr Anteil lag in 2018 bei 40 %, entsprechend der Anteil der Deutschen bei 60%. Bemerkenswert sei nach wie vor die große Zahl junger Kunden, aber ebenso auch die weiterhin geringe Zahl älterer Menschen. „Wir bedauern es sehr,“ so der Vorsitzende, „wenn ältere bedürftige Menschen ihre Scham nicht überwinden können, um die Angebote der Tafel in Anspruch zu nehmen“. Das gelte ebenso auch für den Mittagstisch.

In seinem Rückblick nannte Dr. Herrmann die Wichtelaktion auf dem Weihnachtsmarkt, die Verteilung von Gutscheinen zum Einkauf von Kinderkleidung, die durch den Adventskalenderverkauf des Lionsclubs möglich wurde, und die Weihnachtstütenaktion mit 500 gut bestückten Geschenktüten für die Tafel-kunden. Im Jahresablauf fest verankert und stets gut besucht sind das Sommerfest und der festliche Abend im Advent. Sie sorgen für ein gutes Betriebsklima zwischen allen Beteiligten. Herausragend in Organisation und Zuspruch durch die Öffentlichkeit wurde der Tag der offenen Tür Ende Oktober gefeiert, ein kleines Jubiläum, denn 10 Jahre zuvor hatte die Stiftung Osteroder Tafel das Anwesen Abgunst 9 erworben. Großes Gewicht legte Dr. Herrmann auf den Dank. Dank an die über 120 ehrenamtlichen Helfer und die Teamleitungen in den verschiedenen Ausgabeteams, an die Mitarbeiter im Fahrdienst und der Lebensmittelaufbereitung sowie im Büro. Seinen besonderen Dank richtete Dr. Herrmann an die Spon-soren und Förderer der Osteroder Tafel und hofft, dass mit dieser verlässlichen Unterstützung weiterhin gerechnet werden darf. Denn die Tafel ist erheblich auf finanzielle Zuwendungen angewiesen, um all die laufenden Kosten, besonders aber die notwendigen Investitionen tragen zu können.

Die Tafel in Osterode sucht vermehrt ehrenamtliche Mitarbeiter, und das besonders im Fahrdienst.

Im Finanzbericht der Schatzmeisterin Christiane Oestern wurde klar, wie sehr die Tafel mit Betriebs-kosten für die Fahrzeuge, Personalkosten, Verbrauchs- und Erhaltungskosten belastet ist und wie wichtig Einzelspenden sind, um die Ausgabenlast regelmäßig bewältigen zu können.

Der Kassenbericht wurde ergänzt durch das Ergebnis der Kassenprüfung, das der Schatzmeisterin wieder eine vorbildliche Buchführung bescheinigte. 10 Jahre lang hat Christiane Oestern im Vorstand in starker Weise Verantwortung für das Gelingen der Tafelarbeit mit übernommen. 

Ausführlich in Wort und Bild stellte der Vorsitzende dar, wie intensiv sich Christiane Oestern für die inneren Abläufe einsetzte und das Personal mit viel Zuwendung und klarer Ansage führte, immer wieder schwierige Situationen meisterte und sich mit Fantasie und Freude engagierte, wenn sich die Tafel in Aktionen nach Außen präsentierte. So gab es für Vorstand und Mitarbeiter reichlich Grund, Christiane Oestern einen sehr herzlichen Dank auszusprechen.

In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Bürgermeister Peter Wendland eine spürbare Harmonie und ein gefühltes starkes Mitein-ander der Mitarbeiter und war von der Anzahl der Ehrenamtlichen stark beeindruckt. Er sprach Anerkennung und Dank für die Hinter-grundarbeit von Dr. Herrmann aus und bestellte Grüße vom Schirm-herrn Klaus Becker, dem Rat und der Verwaltung.

Anschließend führte Dr. Stefan Wahle die Vorstandswahlen durch. Ohne Gegenstimmen wurden Dr. Hartmut Herrmann zum Vorsitzen-den, Frau Rosemarie Münnich zur stellvertretenden Vorsitzenden und Frau Luise Schrader zur Schatzmeisterin gewählt. 

Frau Schrader hatte sich seit Januar intensiv in den Aufgaben-bereich, der nun in ihrem Verantwortungsbereich liegen wird, hineingearbeitet. 

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass ein Nachfolger auch für ihn gefunden werden muss.

Am Ende der 90-minütigen Veranstaltung lud der Vorstand alle Anwesenden ein zu bleiben und sich in einer gemütlichen Gesprächsrunde und einem Buffet von Mitgebrachtem auszutauschen.         

 

Herzlichen Glückwunsch zum 80.

Besuch vom Landrat Bernd Reuter

„Am 19. Febr. Besuchten Landrat Bernhard Reuter und Kreisrat Marcel Riethig die Osteroder Tafel in der Abgunst. Hintergrund ist eine Spende des Landkreises Göttingen in Höhe von 500 € an die Einrichtung, die etwa 2.000 Menschen mit dem Nötigsten an Lebensmitteln versorgt. Statt Grußkarten zum Weihnachtsfest zu versenden, führte der Landkreis das eingesparte Geld einem guten Zweck zu und vergibt es in jedem Jahr an eine andere Einrichtung, die es, wie Reuter betonte, besonders gut brauchen können. Tafelleiter Hartmut Herrmann dankte für die Zuwendung.“ So war es am 20.02.2019 im HarzKurier zu lesen, und auch dieses Foto hat der HarzKurier der Tafel zur Verwendung überlassen.

 

Wir sind sehr dankbar für die Wertschätzung, die uns der Landkreis mit der Zuwendung entgegenbringt und die dem Anliegen der Tafelarbeit, aber auch dem großen ehrenamtlichen Engagement gilt.

Herr Jens Augat bei der Tafel

Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl, besuchte der SPD-Kandidat, Herr Jens Augat, die Tafel. Bereits früh am Morgen informierte er sich bei Christiane Oestern über das Gelände, die Räumlichkeiten, die Arbeits-abläufe und die technische Ausstattung, um sich dann selbst an der Küchenarbeit zu beteiligen. Am Ende staunte er über das Ausmaß dessen, was in der Tafel am Vormittag geleistet wird. Im anschließenden Gespräch mit dem Vorstand wurde u.a. noch einmal der Umfang der Tafelarbeit anhand von Zahlen beschrieben, die Anzahl der täglich  angefahrenen Märkte, der wöchentlich gesammelten Warenmengen und ausgegebenen Kisten, die Zahl der Mitarbeiter vormittags und der Ehrenamtlichen bei der Ausgabe, und dann auch die Zahl der Kunden, ihre Zusammensetzung und Altersverteilung. Immer wieder wird in solchen Gesprächen bedauert, dass so wenige ältere Menschen das Tafelangebot annehmen.  

Besuch vom Landkreis

Kreisrat Marcel Riethig besuchte am 14.01.2019 die Osteroder. Der Vorstand war dankbar für die Gelegenheit, zwei aktuelle Themen mit ihm anzusprechen. Auch wenn die Zahl der deutschen Tafelkunden größer ist als die Zahl derjenigen mit Migrationshintergrund, gewinnt man bei der Ausgabe den umgekehrten Eindruck, und dieser Eindruck ist auch in der Öffentlichkeit sehr verbreitet und führt hier zu einer verminderten Bereitschaft, die Tafel zu fördern. Wie wir damit umgehen und wie wir wieder mehr deutsche Tafelkunden gewinnen, war das eine Thema. Das andere ging auf die Frage ein, wie wir unter einer neuen Leitungsstruktur Mitarbeiter für die zukünftige Geschäftsführung der Osterode Tafel gewinnen können. Hierzu hatte Herr Riethig selbst Personen im Blick, die er ansprechen wolle. Anschließend ging Herr Riethig in den Tafelladen. Er hatte im Vorfeld besonderes Interesse geäußert, einmal selbst an der Lebensmittelausgabe teilzunehmen und die Tafelkunden in ihrer Vielfalt zu erleben.

Zum Jahreswechsel 2018/19

Auf der Basis des vergangenen Jahres mit den kleinen Aufs und Abs im normalen Betrieb, mit den Treffen und Festen, aber in den letzten Monaten mit erheblichen personellen Engpässen in Küche und Fahrdienst starten wir in ein für uns ungewisses Neues Jahr. Welche Leitungsstruktur wird sich bilden und welche Personen werden Verantwortung tragen? Vorsitzender Dr. Herrmann und Schatzmeisterin Frau Oestern hatten angekündigt und wiederholt darauf hingewiesen, dass sie für diese umfangreiche Vorstandsarbeit nicht wieder antreten werden. Der Vorstand bemüht sich seit langem intensiv, den Fortbestand der Osteroder Tafel zu sichern, aber die Verantwortung liegt letztlich beim ganzen Verein. Erste Reaktionen auf den Aufruf im Harzkurier am 31.12.2018 geben Grund zur Hoffnung auf ein gutes Gelingen.

 

Für dieses Neue Jahr 2019 verbleibt der Vorstand mit den besten Wünschen für alle Leser, für alle Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, für die Ausgabeteams, für eine starke neue Leitung und einen stabilen Fort-bestand der Tafel !

Weihnachtliche Geschenktüten

Auch das wiederholt sich alle Jahre wieder: über 500 weihnachtliche Geschenktüten für unsere Kunden waren zu packen. Seit dem Erntedankfest wurden länger haltbare Lebensmittel für diese Aktion gesammelt. Anfang Dezember war das Lager so reichlich gefüllt, dass es schon viel Mühe für Christiane Oestern und Rosi Münnich, eine gute Lagerhaltung aufrecht zu erhalten, bis dann die Tüten gepackt und zum Teil auch im Dachgeschoss aufbewahrt wurden. Unsere Kunden warten ja jedes Jahr schon auf ihre Verteilung. Und sie freuten sich, dass die Tüten auch in diesem Jahr wieder reichlich gefüllt waren, hilfreich und lecker.

Wichteln am 3. Advent

Am 15. Und 16. Dezember stand auf dem Osteroder Weihnachtsmarkt eine Hütte bereit: zum Wichteln. Schon lange vorher hatten Christiane Oestern,  Rosi Münnich und Martina Wiedemann immer mal wieder Vormittage genutzt, um viele große und kleine Dinge liebevoll und ansprechend einzupacken und auch zu kennzeichnen, was für Ältere oder Jüngere oder die Kleinen, was für Jungen oder Mädchen geeignet sei. Mit einer gut gefüllten Hütte konnte das Wichteln am Samstagmorgen beginnen. Und wie in den Vergangenen Jahren auch konnte der Standdienst am Ende ein gutes Ergebnis verkünden: es hat sich gelohnt! Und nur wenige Kisten sind übrig geblieben.

Allen, die sich in Vorbereitung und Standdienst eingebracht und der Kälte getrotzt haben, sei herzlich gedankt.

Einmal andere Mitarbeiter

Am Montag, den 12.Nov. zur Ausgabezeit begrüßte unsere stellv. Vorsitzende Rosi Münnich Herrn DR. Roy Kühne MdB, und Herrn Andreas Röthke, Kandidat der CDU für das Bürgermeisteramt OHA, und sie begrüßte auch den Filialleiter von Th. Phillipps Herzberg Herrn Oliver Kutscher. Die Herren beteiligten sich intensiv an der Ausgabe und erlebten so die Begegnung mit den Tafelkunden. In den Gesprächen mit den Mitarbeitern wurden sie in die Arbeitsweise der Osteroder Tafel eingeführt und erfuhren so auch von manchen Problemen der Tafel. 

So war der Tag der Offenen Tür

Fotos von Wolfgang Boettner und Bernd Schneider

Die Tafel durfte sich über einen guten Besuch ihres Hauses freuen. Da in der Tagespresse trotz Nachfrage keine Uhrzeit für den Beginn angegeben war, strömten Interessierte schon früher als erwartet herein, schauten nach der Ausstattung in den Räumen, ließen sich die Funktionsabläufe erklären und fragten, wer berechtigt sei, als Kunde zur Tafel zu kommen.

Dr. Herrmann freute sich, dass er eine große Runde von geladenen Gästen begrüßen konnte und Gelegenheit hatte, für die immer wieder erfahrenen und verlässliche Förderung zu danken. Er hob besonders den Lionsclub "Südharz", die Stadt Osterode am Harz, die Harz Energie, die Sparkasse Osterode am Harz und die Harz-Weser-Werkstätten hervor.

Unser Schirmherr und Bürgermeister Herr Becker, der Stellvertretende Landrat Herr Riethig und der Präsidenten des Lionsclubs „Südharz“ Herr Gömann ließen in ihren Grußworten verschiedene Themen zu Wort kommen, die Armut im Landkreis Göttingen, die Situation der Flüchtlinge in unseren Orten und ebenso die Notwendigkeit der Tafelarbeit. Besondere Anerkennung fand der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, dass sie die Kunden nicht nur abfertigen, sondern sich ihnen zuwenden und ihnen, wo Bedarf ist, zuhören und vielleicht auch weitergehende Hilfe vermitteln.

Dann ging der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Osteroder Tafel Herr Dr. Wahle auf die im Oktober vor 10 Jahren gegründete Stiftung ein. Indem sie ihr Gründungskapital vollständig in den Erwerb das Tafelhauses investierte, stellt die Stiftung ein ungewöhnliches, aber sehr erfolgreiches Modell dar. Nach wie vor entsprechen Haus und Hof in jeder Hinsicht und jeder Funktion dem Bedarf und können uneingeschränkt genutzt werden. Der Zweck der Stiftung liegt ausschließlich in der Förderung der Ostero-der Tafel. 

Anschließend sprach Dr. Herrmann kurz Entwicklung und Bestand der Tafel an und ging dann besonders auf die Kennzeichnung der Kunden ein, auf ihre Herkunft, auf die Wohnorte und auf die Altersverteilung: es kämen zu viele junge Menschen, aber zu wenige von denen, die von einer sehr geringen Rente leben müssen, weil Cham sie zurückhalte.

Tag der offenen Tür am 29. Oktober ab 17.00 Uhr

Vor zehn Jahren wurde die Stiftung Osteroder Tafel auf den Weg gebracht und am 10.10.2008 genehmigt. Sie hatte das Ziel, das Gebäude Abgunst 9 in Osterode für das Tafelgeschäft zu erwerben. Am 28.10.2008 wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Seit dieser Zeit arbeitet die Osteroder Tafel hier in einem Umfeld, das sehr gut auf die Arbeitsvorgänge, auf den Bedarf der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber besonders auch auf den Bedarf der Tafelkunden zugeschnitten ist.

Wir bedanken uns herzlich bei all denen, die uns geholfen haben, dieses Ziel zu erreichen.

In den vergangenen zehn Jahren haben wir einiges in der Tafelarbeit ausgeweitet und verbessert, und wir hatten den Zustrom vieler geflüchteter Menschen bzw. Familien aufzufangen. Wir möchten allen Interessierten die Arbeit und Entwicklung der Osteroder Tafel vorstellen und laden zum Tag der offenen Tür im Tafelhaus, herzlich ein.

Zur Stärkung stehen Kaffee und Kuchen bereit. 

Spenden zum Erntedankfest

Am 30. Sept. bzw. am 7. Oktober feiern wir das diesjährige Erntedankfest. Viele Men-schen nehmen dieses Fest gern zum Anlass zu erinnern, was ursprünglich zum Leben dazugehörte, nämlich selbst zu säen und seine großen Erwartungen daran zu knüp-fen; das Wachsen mit steter Pflege zu begleiten; um günstige Witterung zu sorgen und zu bangen; die Freude am Wachsen, Blühen und Gedeihen als reiche Lebens-quelle zu erfahren; das oft mühsame Geschäft des Erntens auf sich zu nehmen und dann das starke Gefühl der Dankbarkeit für all das zu empfinden, was wie ein großes Geschenk in die Vorratskeller und Scheunen eingebracht werden konnte. In der arbeitsteiligen Welt von heute, in der kaum noch jemand am Ernteprozess beteiligt ist, richtet sich der Dank darauf, sich in den Lebensmittelmärkten mit allem Nötigen ausreichend versorgen zu können, und zwar jederzeit. Aber wir wissen, dass nicht alle Menschen dazu in der Lage sind und längst nicht alle Tische ausreichend gedeckt werden können, dass viele Familien in bittere Armut geraten sind und der Hilfe bedürfen. Deshalb rufen die christlichen Kirchen und wir von den Tafeln landesweit dazu auf, nicht nur für die gute Ernte zu danken, sondern sich von der Not anderer Men-schen berühren zu lassen und zu diesem Fest von unserem Reichtum abzugeben und zu teilen. Darum bitten die christlichen Gemeinden in Osterode und Umgebung, zum Erntedankfest Lebensmittel zu Gunsten der Osteroder Tafel zu spenden.

Die Tafel hat einen besonderen Bedarf an länger haltbaren Lebensmitteln wie Mehl, Nudeln, Reis, Haferflocken, Zucker, Honig, harte Mettwurst, Fischkonserven sowie Tee und Kaffee.

 

Die Spenden werden wie in den vergangenen Jahren in den Gemeindehäusern oder Pfarrbüros angenommen.

Benefizkonzert zu Gunsten der Osteroder Tafel

Freitag, den 28. September 2018, 19 Uhr

 

in der Sankt Marienkirche in Osterode

 

Es spielen:

 

Carsten Armbrecht, Violine

Daniel Ehrenfeuchter, Klarinette

und Jörg Ehrenfeuchter an der Orgel

 

Werke von

Jean Xavier Lefèvre, Johann Sebastian Bach, u. a.

 

 

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Ein gelungenes Sommerfest

Ein Sommerfest, wie man es sich nur wünschen kann, warm und trocken, einladend gedeckte Tische, ein leckeres Salatbuffet, von Koithahn gespendetes bestes Grillfleisch und Krakauer Würstchen, von Iris gekonnt zubereitet, genau wie es sein muss, und dann ein volles Haus, über fünfzig Mitarbeiter genossen diesen Abend, sie kamen aus Osterode und Herzberg, aus Duderstadt und Gieboldehausen, aus Hattorf und der Samtgemeinde Bad Grund. Bei lebhaften Gesprächen wurde viel gelacht, aber auch die Tafelzukunft bedacht. Ein herzlicher Dank an alle, die vorbereitet und aufgebaut, Tische gedeckt und den Grill bedient, Salate kreiert und Nachtisch gezaubert haben. Und Dank auch an die Helfer, die abgebaut und ins Haus getragen und alles aufgeräumt hinterlassen haben  -  und an die Fotografen.  

Besuch aus dem Senegal

Mit Blick auf eine angestrebte Städtepartnerstadt besuchte in der letzten Juniwoche eine Abordnung aus dem Senegal die Stadt Osterode. Angefangen hatten die Beziehungen mit einer Brieffreundschaft, gefolgt von Schüleraustausch und Schulbesuchen. Dahinter als engagierte und treibende Kraft Herr Rüsteberg vom TR-Gymnasium.

In dem dicht gefüllten Besuchsprogramm war auch die Osteroder Tafel vorgesehen. Denn die Tafel ist nicht nur immer wieder ein Thema für Schüler des TRG, sondern nimmt auch aus der Sicht des Bürgermeisters Klaus Becker eine wichtige Funktion im sozialen Geschehen unserer Stadt ein.

Die Tafeln in Deutschland möchten zwischen Mangel und Bedürftigkeit einerseits und hohem Überfluss andererseits vermitteln

Die Vorstellung von Bedürftigkeit in einem Land hängt ab vom sozialen Umfeld. Sie fällt im Senegal sicher anders aus als in Deutschland. Dr. Herrmann stellte den Gästen dar, wenn wir beklagen, dass hier entsprechend der Armutsstatistik 20 % der Menschen von Armut betroffen sind, so klagen wir auf hohem Niveau. Denn die Sozialleistungen sind für jeden so bemessen, dass genug für Wohnung, Nahrung und Kleidung vorhanden ist. Aber es fehlt an sozialer Teilhabe, und es bedeutet für viele ein Leben in sozialer Ausgrenzung. Um sich anzupassen und nicht aufzufallen geben die Betroffenen viel Geld für Statussymbole aus, aber sparen an guter Nahrung und neigen zu hoher Verschuldung. Das wird besonderes für Kinder problematisch, z. B. gehen sie ohne Frühstück in die Schule, und sie haben deutlich geringere Bildungschancen und laufen Gefahr, aus diesem Milieu nicht herauszukommen. In ihre bessere Ausbildung zu investieren, ist eine notwendige und wertvolle Investition in die Zukunft. 

Auf der anderen Seite steht ein Überangebot an Lebensmitteln von 30 %, und das seit Jahrzehnten.

Im weiteren erfuhren die Gäste von der Struktur und den Arbeitsabläufen der Tafel, von Mitarbeitern und Sponsoren.

 

Das gesellschaftliche Geschehen im Senegal ist u.a. geprägt von hoher Gastfreundschaft und starken, tragenden Familienstrukturen und daher von einem anderen helfenden Umgang mit Armut. Entscheidend sei, so Herr Rüsteberg, dass wir im Umgang mit Menschen unser Herz sprechen lassen und dass wir besonders auch junge Menschen dafür gewinnen und ihnen nahe bringen, was wir unter sozialer Kompetenz verstehen.

Grillfest in Duderstadt

Das Ausgabeteam in Duderstadt feierte am 12. Juni seinen 6. Geburtstag und traf sich zur Grillparty auf der Schulwiese am Ende der Rosengasse. Die Vorsitzende, Dagmar Klie, freute sich über die gut besetze lange Tafel und auch über die Anwesenheit des Tafelvorstands zusammen mit Martina und Iris. Das insgesamt große Team wird von sechs Gruppen gebildet, vier für die Montagsausgabe, zwei für den Donnerstag. Und sie wechseln sich gruppenweise ab. Alle vier bis sechs Wochen lädt Dagmar Klie die Mitarbeiter zu einem Arbeitstreffen ein, um sich auszutauschen und abzusprechen. So gibt es einen starken Zusammenhalt im Team. Das spürte man jetzt bei der regen Unterhaltung und ausgelassenen Stimmung im Zelt. Und sie alle hatten sich mit dem großen, bunten Salatbuffet an der Vorbereitung beteiligt.  In solchen Teams gibt es auch immer erfahrene Grillmeister. Man ließ es sich bestens schmecken. Sehr gern angenommen wurden die speziellen Tafelschürzen, die der Vorstand aus Osterode überreicht hatte. So kann die jeweils aktive Gruppe bei der Ausgabe mit einem etwas einheitlichen Aussehen auftreten und zu erkennen sein.

Die 2000. Lebensmittelausgabe in Osterode

Am 14. Mai traf sich das Ausgabeteam vom Osteroder Tafelladen zu einer kleinen Feier, denn an diesem Tag wieder-holte sich die Ausgabe von Lebensmitteln zum 2000. Mal. Am 1. März 2005 hatte die Osteroder Tafel in ihren Räumen Abgunst 1 zum ersten Mal Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Am ersten Tag kamen nur 25 Kunden, aber diese Zahl nahm sehr schnell zu. Bis zu dreimal in der Woche konnten sie den Tafelladen aufsuchen. Die Regale mit Brot und Kuchen, mit Obst und Gemüse und die Kühlschränke mit Fleisch- und Molkereiprodukten waren fast immer ausrei-chend oder gut und sehr gut gefüllt. Aber nach drei Jahren hatte die Zahl der Tafelkunden und der Durchsatz an Lebensmitteln so zu genommen, dass es für alle Arbeitsabläufe in Abgunst 1 viel zu eng wurde, eine räumliche Verän-derung ließ sich nicht umgehen. Nach dem Umzug der Tafel in das Gebäude Abgunst 9 im Dez. 2008 gab es neben dem Sichtschutz vor allem auch ausreichend Raum für die Kunden und ebenso für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Ausgabeteam, um im Tafelladen einen entspannten Ablauf zu ermöglichen. Denn die Menschen, die sich in diesem Laden begegnen, sind in ihrer Herkunft und Lebenseinstellung so sehr verschieden, dass es einen sehr sensiblen Um-gang miteinander erfordert und das gegenseitige Verstehen oft nicht einfach ist – nicht nur sprachlich. Geleitet wird das Ausgabeteam von Bernd Schneider, nun schon seit 13 Jahren. Diese Feier war für den Tafelvorstand, für Christiane Oestern und Dr. Hartmut Herrmann, ein willkommener Anlass, jedem für die langjährige, treue Mitarbeit mit einem kleinen Blumengebinde ein herzliches Danke zu sagen und Bernds Einsatz auf besondere Weise zu würdigen. Die große Runde bot auch Gelegenheit, sich an vergangene Geschehnisse zu erinnern. Denn jeder aus dem Team könnte endlos viele Geschichten von den Begegnungen erzählen, von den Erfahrungen mit Menschen, die hier geboren wur-den oder die vor Jahren zugezogen sind oder die jetzt als geflüchtete aus sehr verschieden Herkunftsländern hier mit uns leben.

 

Jeder Kunde erhält für sich und seine Familie eine gut gefüllte Lebensmittelkiste. Über die 13 Jahre hat die Osteroder Tafel mehr als 250.000 solche Kisten ausgegeben. Auf diese Weise konnten über 2.000 t gut verwertbare Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt und an Menschen, die Not leiden, verteilt werden.

Jahreshauptversammlung am 17.04.2018

Zum 13. Mal hatte unser Vorsitzender , Dr. Hartmut Herrmann, zur Jahreshauptversamm-lung eingeladen und begrüßte mit den zahl-reichen Anwesenden insbesondere auch den Vertreter der Stadt Osterode, Herrn Peter Wendland. In seinem Grußwort hob Wendland u.a. hervor, dass der Tafelverein über die Jahre als unaufgeregter Betrieb wahrgenommen wurde, freute sich über die gegenseitige Wert-schätzung von Stadt und Verein, beklagte, dass trotz des Wohlstands in unserem Land Tafel-arbeit eine so notwendige Funktion einnimmt, dass aber gerade ältere Menschen, die Hilfe bitter nötig haben, nicht den Weg zur Tafel finden. Trotz dieses beruhigten Erscheinungsbildes, so Dr. Herrmann in seinem Jahresbericht, verläuft in der auf ehrenamtlicher Arbeit beruhenden Einrichtung nichts selbstverständlich, immer wieder sei das Bemühen nötig, alle und alles aufeinander abzustim-men, das Gleichgewicht zu erhalten, den Bestand zu sichern, den deutschen als auch den vielen geflüchteten Menschen gerecht zu werden und Störungen abzufangen. Und die Regelung einer Vor-standsnachfolge wächst sich auch in unserem Verein zu einem ernsthaften Problem aus.  Ausführlich stellte Dr. Herrmann die Daten der Tafel vor, die Kundenzahlen, die Ausgabenstellen, die Spender-märkte und –geschäfte, die Entwicklung der Altersstruktur bei den Tafelkunden und hielt Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres. Bemerkenswert ist die große Zahl junger Kunden, und es ist zu bedauern, dass alte bedürftige Menschen meist ihre Scham nicht überwinden können und des-halb die Leistungen der Tafel nicht in Anspruch nehmen. In seinem Rückblick nannte Dr. Herrmann die erfolgreichen Wichtelaktionen an den drei freundlichen Tagen und beim Martinsmarkt in Baden-hausen, die Beteiligung am Kirchenfest zum Luther-Jahr auf dem Kornmarkt, das Benefizkonzert und die Spendenaktionen von 20 Kirchengemeinden zum Erntedankfest, die Abgabe von Gutscheinen zum Einkauf von Kinderkleidung, die durch den Adventskalenderverkauf des Lionsclubs möglich wurde, den Spielzeugbasar, die 500 gut gefüllten Weihnachtstüten vor dem Fest und vieles mehr. 

Der Vorsitzende dankte den 15 Mitarbeitern in Fahr-dienst und Küche, die mit ihren täglichen 5 Stunden einen umfangreichen Teil des Tafelgeschäfts erledi-gen. Für sie kann die Tafel nur eine geringe finan-zielle Anerkennung vorwiegend mit dem Bundesfrei-willigendienst bewältigen. Großen Dank spendete Dr. Herrmann den über 120 Ehrenamtlichen, denn sie sind es vor allem, die die Tafelarbeit tragen und sich bei der Begegnung mit den Kunden in der Lebens-mittelausgabe einbringen.

Besonders würdigte er den herausragenden Einsatz von Christiane Oestern.

Für ein gutes Betriebsklima zwischen allen Beteilig-ten sorgen vor allem die beiden traditionellen Perso-nalfeste, das gern besuchte Sommerfest und der große festliche Abend im Advent. Weiter wurde ein kräf-tiger Dank an die schon seit Jahren verlässlichen Partner und Sponsoren der Tafel ausgesprochen und  neben der Stadt Osterode die Harz-Weser-Werkstätten, der Lionsclub "Südharz", die Harz-Energie und die Sparkassen Osterode am Harz und Duderstadt hervorgehoben. Im Finanzbericht der Schatzmeisterin Christiane Oestern wurde klar, mit welchen Belastungen die Tafel zurechtkommen muss und wie wichtig auch Einzelspenden sind. Benzinkosten, Personalkosten und Erhaltungskosten sind regelmäßig zu erwirt-schaften. Der Kassenbericht wurde ergänzt durch den Bericht der beiden Kassenprüfer, die Christiane Oestern vorbildliche Buchhaltung bestätigten. Dr. Stefan Wahle führte im Anschluss an die Berichte die Vorstandswahlen durch. Ohne Gegenstimmen wurde der alte Vorstand wiedergewählt: Dr. Hartmut Herr-mann, Frau Rosemarie Münnich und Frau Christiane Oestern. Dr. Herrmann führte aus, dass die Gewähl-ten für die erheblichen Belastungen von Vorstandsarbeit und Geschäftsführung nur noch ein Jahr bereit-stünden, und appellierte mit großer Dringlichkeit an alle, über Möglichkeiten eines Fortbestands der Oste-roder Tafel ab 2019 nachzudenken. Frau Münnich sprach geplante Vorhaben an: ein Sommerfest nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch ein Fest für die Kunden, Wichtelaktionen, vielleicht ein Entenrennen und dann einen Tag der offenen Tür zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung Osteroder Tafel und damit zur 10-jährigen Nutzung des Tafelgebäudes Abgunst 9. „Wir sind bei der Tafel nach wie vor gut aufgestellt,“ so Dr. Herrmann, „und können zuversichtlich sein, dass diese Arbeit auch weiterhin gut gelingen wird.“ Am Ende der knapp 90-minütigen Veranstaltung lud der Vorsitzende alle Anwesenden ein, noch zu einer an-geregten Gesprächsrunde zu bleiben und sich am kleinen Buffet von Mitgebrachtem zu erfreuen.

Schülerinnen im Einsatz

Die beiden Schülerinnen sind mit der Veröffentlichung ihres Fotos einverstanden 

Vier Schülerinnen des TRG in Osterode hatten sich als ein Projektthema „Soziales Engagement am Beispiel der Osteroder Tafel“ gewählt. Beim Besuch der Tafel erfuhren sie den Grundgedanken der Tafelarbeit, woher die Lebens-mittel kommen, wie sie verarbeitet und wo sie ausgegeben werden, wer die Waren erhält und wer dazu berechtigt ist, der hohe Anspruch an technischer Ausstattung und an Hygiene, sie hörten von den verschiedenen Arbeitsgruppen – Fahrdienst, Verarbeitung in der Küche und Kistenpacken – und von den vielen Teams für die Ausgabe. Das Ganze belebt durch Zwischenfragen und abgerundet mit einem Rundgang durch das Haus. Am Ende waren die Vier gern bereit, zugunsten der Tafelkunden etwas einzubringen und freuten sich über den Vorschlag, sich an einer Aktion „Ein Teil mehr“ zu beteiligen. Mit kleinen Info-Zetteln in der Hand und unterstützt und begleitet von Martina Wiedemann und Iris Benter standen sie dann an einem Samstag im Eingangsbereich von Kaufland, sie sprachen die Markt-kunden an und baten sie, ein Teil mehr als eigentlich geplant einzukaufen und das dann der Osteroder zu spenden. Viele Kunden ließen sich darauf ein, denn nach vier Stunden waren die Wagen gut gefüllt. Und es bleibt der Eindruck: es hat sich gelohnt – für die Tafel, aber auch für die Schülerinnen.

Beim Team in Duderstadt

Die Außenstelle der Osteroder Tafel im evangelischen Gemeindehaus in der Haberstraße 7 gibt es jetzt seit fünfeinhalb Jahren, organisiert und engagiert geleitet von Dagmar Klie. Viele Ehrenamtliche aus der evan-gelischen und aus verschiedenen katholischen Gemeinden helfen dort und verteilen die Lebensmittelkisten immer montags und donnerstags in der Zeit von 13 - 14 Uhr.

 

Waren es vor 2 Jahren noch 25–30 Familien, so sind es jetzt um die 50 Familien, die jede Woche zur Ausga-be kommen. Im vergangenem Jahr konnten in Duderstadt 2 390 Lebensmittelkisten ausgegeben, das sind ca. 8,3 Tonnen Lebensmittel, die auf diese Weise vor dem Wegwerfen gerettet und zum Verbrauch weitergegeben wurden.

 

Einmal im Monat lädt Dagmar Klie den großen Helferkreis zu einem Meeting ein, zur Lagebesprechung, zum Gedankenaustausch und zur Pflege des Zusammenhalts. Und hier werden auch besondere Einsätze geplant, so das Grillfest im Sommer, zu dem alle Tafelkunden eingeladen werden, und die Weihnachtsaktion „Geschenke für die Tafel-Kinder“, bei der am 2. Advents-Samstag auf der Marktstraße Geldspenden mit dem Ziel gesammelt wurden, Kleidergutscheine an „Tafel-Kinder“ auszugeben. Alle 42 „Tafel-Kinder“ erhielten solch einen Gutschein. Auf der anderen Seite waren die Helfer mit Freude dabei und konnten viele Passanten ins Gespräch verwickeln. Manch einem war gar nicht bekannt, dass die Tafel auch in Duderstadt aktiv ist.

 

Auf diesem Wege sei allen Geberinnen und Gebern für die Geldspenden herzlicher Dank gesagt.

 

„Wir brauchen Verstärkung“, so Dagmar Klie, „wenn Sie sich angesprochen fühlen und einmal bei uns vorbeischauen möchten, um zu schnuppern, sind Sie herzlich willkommen.“ Voranmeldung bitte bei Dagmar Klie Tel.05527/71607.

 

Bei der Tafelausgabe in Bad Lauterberg

Jeden Dienstag beginnt die Ausgabe um 11.30 Uhr. Es kommen ca. 20 Kunden, die hier regelmäßig versorgt werden, und fünf weitere sind dankbar, dass ihnen die Lebensmittekisten mit einem privaten Fahrdienst ins Haus gebracht werden.

Es ist nur eine kleine Gruppe von  Ehren-amtliche, die das engagierte Team für die Ausgabe bilden. Karin Strauß gehört schon seit einigen Jahren dazu. Zusammen mit Frau Tölle hat sie den Ablauf der Ausgabe fest in der Hand.

Beim Besuch der Ausgabe konnten wir auch ein Gespräch mit Frau Pastorin Hirschmann und dem Kirchenvorsteher Herrn Nebel führen. Kunden und Team sind dem Kirchenvorstand der St. Andreaskirche sehr dankbar dafür, dass  der große und warme Gemeinderaum für die Ausgabe genutzt werden darf. So bleiben viele Kunden auch gern etwas länger, denn man kennt sich und kommt gern ins Gespräch.  

Angekommen in 2018

Der Start ins neue Jahr ist für die Aktuelle Seite leider verzögert gewesen. Eine Umstellung im System von Jimdo behinderte den Zugang zur Domain. Nun aber wird die Seite wieder mit Leben gefüllt und Aktuelles aus unserer Tafelregion berichtet werden.